Lovis Corinth

In den Münchner Schlachthöfen der frühen 1890er Jahre roch es nach Blut und Talg, und genau dort stellte sich ein ostpreußischer Malerssohn mit der Staffelei zwischen die dampfenden Tierkörper. Lovis Corinth, Sohn eines Gerbereibesitzers aus Tapiau, hatte das Handwerk an der Kunstakademie gelernt, bei seinem Lehrer in Königsberg, später in München und Paris.

Doch was er malte, folgte keiner Akademie. Der deutsche Impressionismus bot ihm einen Rahmen, den er von Anfang an sprengte. Sein Vater hatte das Talent früh erkannt und gefördert, gegen alle Widerstände der Provinz. Corinth machte die Malerei zum Ort, an dem Körper nicht nur erscheinen, sondern gegenwärtig werden.

Wichtige Werke und Ausstellungen

Das Werk durchzieht eine Spannung zwischen dem Rohen und dem Sakralen, zwischen Fleisch und Mythos. Corinth bewegte sich durch Gattungen, als gäbe es keine Grenzen, vom Porträt über die Historienmalerei bis zur Landschaft. Wiederkehrend tauchen Körper auf, die sich nicht verstecken, biblische Figuren ohne Verklärung, Selbstbildnisse ohne Schonung. Die späten Landschaften am Walchensee zeigen einen Maler, der das Sichtbare nicht abbildet, sondern auflädt.

  • Selbstporträt mit Skelett (1896) – Alte Nationalgalerie, Berlin
  • Salome II (1900) – Museum der bildenden Künste, Leipzig
  • Im Schlachthaus (1893) – Städtische Galerie im Lenbachhaus, München
  • Schlachterladen in Schäftlarn (1897) – Staatsgalerie Stuttgart
  • Susanna im Bade (1897) – Museum Folkwang, Essen
  • Der Künstler und seine Familie (1909) – Sprengel Museum Hannover
  • Walchensee, Blick von der Kanzel (1924) – Privatbesitz
  • Ecce Homo (1925) – Kunstmuseum Basel

Lovis Corinths künstlerische Entwicklung

Corinths Werdegang lässt sich nicht auf eine gerade Linie reduzieren. Er führte von der ostpreußischen Provinz über die großen Kunstakademien Europas bis in die Zentren der modernen Malerei in München und Berlin. Jede Station hinterließ Spuren in seinem Werk, und ein einschneidendes biografisches Ereignis, der Schlaganfall von 1911, teilte sein Schaffen in ein Davor und ein Danach.

Ausbildung und frühe Werke in Königsberg und München

Die künstlerische Laufbahn begann 1876 an der Kunstakademie in Königsberg, wo der junge Corinth eine solide Grundausbildung in Zeichnung, Anatomie und Historienmalerei erhielt. Dort vermittelte man ihm das akademische Handwerk, doch Corinth drängte rasch über die Grenzen der Provinzakademie hinaus. Nach dem Militärdienst, den er in den Jahren 1878/79 ableistete, wechselte er an die Akademie der Bildenden Künste in München, wo er bei Franz Defregger und Ludwig von Löfftz studierte.

Studienjahre in Antwerpen und Paris

Ab 1884 erweiterte Corinth seine Ausbildung an der Königlichen Akademie in Antwerpen und anschließend in Paris an der Académie Julian. Dort begegnete er den Werken der französischen Impressionisten, studierte aber vor allem die Alten Meister im Louvre. Die Gemälde von Rembrandt van Rijn, Peter Paul Rubens und Frans Hals hinterließen einen tiefen Eindruck.

Ihre Fähigkeit, durch pastosen Farbauftrag (also das dicke, reliefartige Auftragen der Farbe) und virtuoses Helldunkel, das sogenannte Chiaroscuro, Körperlichkeit und Lebendigkeit zu erzeugen, wurde für Corinths eigene Malerei zum Maßstab. Er übernahm von Peter Paul Rubens die Freude an der fleischlichen Üppigkeit der Figuren und von Rembrandt van Rijn die Aufmerksamkeit für das Licht, das Gesichter und Hände aus dem Dunkel herausschält.

Rückkehr nach München und erste Kontroversen

1891 kehrte Corinth nach München zurück und begann dort als Maler Fuß zu fassen. Seine frühen Werke wie „Im Schlachthaus“ von 1893 zeigten eine schonungslose Direktheit, die beim Publikum im Glaspalast, dem zentralen Ausstellungsort der Münchner Kunstszene, für Irritation sorgte. Die Schlachthausszenen waren keine stillen Stillleben, sondern rohe, dampfende Bilder voller Blut und Tierkörper.

Corinth malte, was er sah, ohne es zu beschönigen, und genau das machte seine Arbeiten unbequem. In diese Münchner Jahre fiel auch die Verbindung zur Münchner Secession, einer Vereinigung fortsrittlicher Künstler um Fritz von Uhde und den Maler Wilhelm Trübner, der sich gegen den konservativen Kunstbetrieb stellte. Corinth schloss sich der Secession an und fand hier erstmals ein Umfeld, das seine expressive Handschrift nicht als Makel, sondern als Stärke verstand.

Die Berliner Jahre und der Aufstieg in der Secession

Der Umzug nach Berlin im Jahr 1900 markierte den entscheidenden Wendepunkt in Corinths Karriere. Die Berliner Secession unter dem Vorsitz von Max Liebermann bot ihm eine Plattform, die München nicht bieten konnte. Walter Leistikow, einer der Mitbegründer der Berliner Secession, und der einflussreiche Galerist Paul Cassirer sorgten dafür, dass Corinths Werke ein breiteres und kaufkräftiges Publikum erreichten. Die Ausstellung seiner Arbeiten bei Cassirer verschaffte ihm schnell Aufmerksamkeit.

Porträtmaler und Berliner Gesellschaft

In Berlin entwickelte sich das Porträt zu Corinths Kernmotiv. Er porträtierte Sammler, Galeristen, Schauspielerinnen und Intellektuelle mit einer Unmittelbarkeit, die seine die seinen Auftraggebern gleichzeitig schmeichelte und sie bloßstellte. Das Selbstporträt nahm dabei eine besondere Stellung ein.

Über Jahrzehnte hinweg malte Corinth sich selbst, vom selbstbewussten jungen Mann im „Selbstporträt mit Skelett“ von 1896, wo er sich lässig neben ein Knochengerüst lehnt, bis zu den erschütternd offenen Altersbildnissen nach 1911. Diese Serie von Selbstporträts funktioniert wie ein gemaltes Tagebuch, das die Veränderungen seines Körpers und seiner Malweise gleichermaßen festhält.

1903 heiratete Corinth seine Schülerin Charlotte Berend, die er an seiner Berliner Malschule kennengelernt hatte. Charlotte Berend-Corinth wurde nicht nur seine Frau und sein liebstes Modell, sondern später auch die wichtigste Verwalterin seines Nachlasses. Das Gemälde „Der Künstler und seine Familie“ von 1909 zeigt die kleine Familie in einer Komposition, die Intimität und malerische Kraft verbindet. 1905 wurde Corinth der Professorentitel verliehen, und 1911 übernahm er nach Max Liebermanns Rücktritt den Vorsitz der Berliner Secession.

Biblische und mythologische Themen in neuem Gewand

Neben den Porträts widmete sich Corinth intensiv der Historienmalerei, die er allerdings auf eine Weise betrieb, die mit der akademischen Tradition brach. Seine biblischen Szenen waren keine andächtigen Andachtsbilder. Die „Salome II“ von 1900 zeigt eine junge Frau, die den abgeschlagenen Kopf des Johannes betrachtet, und zwar nicht mit frommer Erschütterung, sondern mit einer Mischung aus Neugier und Gleichgültigkeit.

Das Fleisch schimmert, das Blut tropft, die Szene wirkt weniger wie eine biblische Allegorie (also eine sinnbildliche Darstellung) als wie ein Moment, den man zufällig beobachtet hat. Corinth behandelte mythologische Stoffe ähnlich. Er zog den Figuren das Idealische aus und ersetzte es durch etwas Greifbares, Körperliches.

Der Schlaganfall von 1911 als stilistischer Wendepunkt

Im Dezember 1911 erlitt Corinth einen schweren Schlaganfall, der seine linke Körperhälfte teilweise lähmte. Für einen Maler, der so viel Wert auf physische Energie im Malakt legte, war das ein einschneidendes Ereignis. Die Kontrolle über den Pinsel, die er jahrzehntelang kultiviert hatte, war plötzlich brüchig geworden.

Doch genau dieser Kontrollverlust wurde zum Katalysator für eine neue Malweise. Die Pinselstriche wurden breiter, ungestümer, weniger an der sichtbaren Wirklichkeit orientiert. Was vorher kraftvoll und präzise war, wurde nun offen und tastend. Die Farben lösten sich stärker von den Gegenständen, die Formen begannen zu vibrieren. In seiner Selbstbiographie beschrieb die mühsame Rückkehr zur Arbeit, und seine Selbstporträts aus den Jahren nach 1911 zeigen einen Mann, der sich beim Altern zusieht, ohne wegzuschauen.

Lovis Corinths Walchensee-Bilder als Höhepunkt des Spätwerks

Ab 1918 verbrachte Corinth die Sommermonate regelmäßig in Urfeld am Walchensee, wo seine Frau Charlotte ein Haus besaß. Der oberbayerische See wurde zum Motiv, das sein spätes Schaffen bestimmte. Über sechzig Gemälde entstanden dort, Ansichten des Sees bei unterschiedlichem Licht, in verschiedenen Jahreszeiten, von verschiedenen Standpunkten aus.

Zwischen Impressionismus und Expressionismus

Die Walchensee-Bilder verbinden die Pleinairmalerei (also das Malen im Freien, direkt vor dem Motiv) mit einer expressiven Intensität, die weit über die impressionistische Naturbeobachtung hinausgeht. Der See erscheint manchmal als ruhige Fläche in kühlem Blau, dann wieder als aufgewühlte Masse aus Grün, Weiß und Schwarz.

Corinth trug die Farbe mit dem Spachtel auf, kratzte hinein, schichtete Schicht über Schicht. Die Berge am Ufer scheinen zu schwanken, die Wolken drücken aufs Wasser. Es sind keine Postkartenmotive, sondern aufgeladene Naturerfahrungen, die den Betrachter in einen Zustand zwischen Staunen und Unruhe versetzen. Gerade diese Bilder machen deutlich, warum die Frage, ob Corinth Impressionist oder Expressionist war, letztlich in die Irre führt. Er war beides und keines von beidem, ein Maler auf einem Sonderweg, der sich den Kategorien seiner Epoche entzog.

Stilmerkmale von Lovis Corinth

Corinths Stilmerkmale lassen sich nicht auf eine einzelne Formel bringen, weil sich sein Stil über die Jahrzehnte grundlegend wandelte. Einige Konstanten ziehen sich dennoch durch das gesamte Werk.

Der Farbauftrag war von Beginn an kräftig und pastös, wobei sichtbare Pinselspuren den Entstehungsprozess offenlegten. Die Malerei wirkte dadurch nie glatt oder abgeschlossen, sondern behielt etwas Prozesshaftes, so als würde man dem Maler über die Schulter schauen. In den Porträts und Akten vermied Corinth jede Idealisierung.

Seine Figuren blicken den Betrachter an, sie nehmen Haltungen ein, die Spannung erzeugen, und ihre Körper zeigen Spuren des Lebens. Diese figurative Intensität unterschied ihn etwa von Max Liebermanns distanzierterer Beobachtung. Religiöse Szenen, Stillleben und Landschaften standen bei Corinth gleichwertig nebeneinander und wurden durch eine vergleichbare malerische Energie verbunden. Ein Blumenstillleben konnte bei ihm dieselbe Wucht entfalten wie eine Kreuzigungsszene. Im Spätwerk nach 1911 löste sich die Form zunehmend auf, die Farbe gewann an Eigenständigkeit, und der Pinselduktus wurde zum eigentlichen Ausdrucksträger.

Techniken und Materialien

Corinth arbeitete vorwiegend mit Ölfarben, die ihm erlaubten, nass in nass zu malen und spontane Korrekturen vorzunehmen, also in die noch feuchte Farbschicht hineinzuarbeiten und Übergänge fließend zu gestalten.

Neben der Ölmalerei entwickelte er ein umfangreiches grafisches Werk. Radierungen, darunter auch die technisch anspruchsvolle Kaltnadelradierung (bei der die Zeichnung direkt in die Metallplatte geritzt wird), und Lithografien begleiteten sein malerisches Schaffen über Jahrzehnte. „Das Petermannchen“, eine Serie von Lithografien zu einer ostpreußischen Sage, zeigt seine erzählerische Kraft im grafischen Medium.

Zeichnungen und Skizzen dienten ihm als Grundlage für größere Gemälde, hatten aber auch eigenständigen Wert. Der Grafiker Otto Eckmann war ein Zeitgenosse, dessen dekorative Arbeiten Corinth allerdings fremd blieben. Im Spätwerk setzte Corinth verstärkt den Spachtel ein und trug die Farbe in dicken Schichten auf, die dem Bild eine fast skulpturale Oberfläche gaben. Die Materialwahl unterstützte durchgehend seinen freien Umgang mit Linie und Farbe.

Corinths Einfluss und Vermächtnis

Corinths Wirkung entfaltete sich auf mehreren Ebenen, als Maler, als Lehrer an seiner Berliner Malschule und als streitbarer Akteur im Kunstbetrieb seiner Zeit. Innerhalb der Berliner Secession bildete er zusammen mit Max Liebermann und Max Slevogt das sogenannte „Dreigestirn des deutschen Impressionismus“.

Doch während Max Liebermann dem französischen Impressionismus näherstand und Max Slevogt eine dekorativ-elegante Linie verfolgte, trieb Corinth die Malerei in Richtung einer expressiven Körperlichkeit, die beide hinter sich ließ.

Charlotte Berend-Corinth und die Pflege des Nachlasses

Charlotte Berend-Corinth, selbst eine begabte Malerin und Grafikerin, widmete nach dem Tod ihres Mannes Jahrzehnte der Dokumentation und Bewahrung seines Werkes. Sie erstellte das Werkverzeichnis, organisierte Ausstellungen und sorgte dafür, dass Corinths Arbeiten in wichtige Sammlungen gelangten.

Ohne ihre beharrliche Arbeit wäre die Rezeptionsgeschichte des Malers vermutlich anders verlaufen. Charlotte Berend-Corinth fungierte außerdem als Zeitzeugin und hielt in eigenen Schriften Erinnerungen an das gemeinsame Leben fest, die für die Forschung bis heute eine wichtige Quelle darstellen.

Zeitgenössische Rezeption und Rivalitäten

Corinths Stellung im Kunstbetrieb war nie unumstritten. Seine rustikale ostpreußische Art und sein Hang zum Derben stießen in den feinen Berliner Salons nicht nur auf Begeisterung. Mit dem Kunstkritiker Julius Meier-Graefe, einem der einflussreichsten Stimmen der Zeit, hatte er einen prominenten Gegner, der Corinth als zu roh und zu wenig verfeinert empfand.

Auf der anderen Seite sicherten ihm Galeristen wie Paul Cassirer eine verlässliche Präsenz auf dem Kunstmarkt. Die Berliner Secession war für Corinth sowohl Bühne als auch Kampfplatz, und als er 1911 deren Vorsitz übernahm, verschärften sich die internen Konflikte mit der jüngeren Expressionisten-Generation.

Lovis Corinths Platz in der Kunstgeschichte

Corinths Bedeutung für die spätere Kunstgeschichte liegt in seiner Rolle als Brückenfigur. Er zeigte, dass die Tradition der gegenständlichen Malerei und ein expressiver, fast abstrakter Umgang mit Farbe und Form kein Widerspruch sein mussten. Die Maler des Spätimpressionismus und des frühen Expressionismus, darunter Max Beckmann und Oskar Kokoschka, griffen auf die emotionale Direktheit und den ungeschönten Blick auf den menschlichen Körper zurück, den Corinth vorgezeichnet hatte.

Max Beckmann studierte Corinths Porträts genau und übernahm die schonungslose Selbstbefragung der Selbstporträts in sein eigenes Werk. Noch in der figurativen Malerei der Nachkriegszeit, etwa bei den Neuen Wilden der 1980er Jahre, lassen sich Spuren von Corinths Verbindung aus körperlicher Malweise und existenziellem Ausdruck finden. Lovis Corinth starb am 17. Juli 1925 während einer Reise in Zandvoort an der niederländischen Nordseeküste, im Alter von 66 Jahren.

QUICK FACTS

  • 1858. Geburt am 21. Juli in Tapiau, Ostpreußen, als Sohn eines Gerbereibesitzers
  • 1876–1880. Studium an der Kunstakademie Königsberg, unterbrochen durch den Militärdienst 1878/79, anschließend Wechsel an die Akademie in München
  • 1884–1887. Studienaufenthalte in Antwerpen und Paris an der Académie Julian, Auseinandersetzung mit den Alten Meistern
  • 1891–1900. Rückkehr nach München, Mitglied der Münchner Secession, erste Ausstellungen im Glaspalast, kontroverse Rezeption der Schlachthausszenen
  • 1900–1911. Umzug nach Berlin, Aufnahme in die Berliner Secession, Ausstellungen bei Paul Cassirer, Heirat mit Charlotte Berend 1903, Verleihung des Professorentitels 1905, Übernahme des Vorsitzes der Berliner Secession 1911
  • 1911. Schwerer Schlaganfall im Dezember, teilweise Lähmung der linken Körperhälfte, grundlegender Wandel der Malweise
  • 1918–1925. Regelmäßige Sommeraufenthalte am Walchensee, Entstehung der späten Landschaftsbilder, umfangreiche grafische Arbeiten und Veröffentlichung der Selbstbiographie
  • 1925. Tod am 17. Juli in Zandvoort, Niederlande, im Alter von 66 Jahren

Erwähnte Künstler

Lust auf mehr? Hier findest du die im Text verlinkten Vorbilder, Zeitgenossen und Nachfolger mit eigenen Kurzbiografien.

  • Rembrandt van Rijn – Barockes Vorbild für Corinths Meisterschaft im Helldunkel und der psychologischen Selbstbefragung.
  • Peter Paul Rubens – Beeinflusste Corinth durch seine Freude an barocker Üppigkeit und fleischlicher Körperlichkeit.
  • Frans Hals – Inspirierte Corinth zu einem freien, lebendigen und skizzenhaften Pinselduktus.
  • Wilhelm Trübner – Münchner Weggefährte und Mitstreiter in der Secession, der den Realismus Corinths stützte.
  • Max Liebermann – Langjähriger Kollege in der Berliner Secession und Hauptvertreter des deutschen Impressionismus.
  • Max Beckmann – Nachfolger, der Corinths ungeschönten Blick auf das Individuum in den Expressionismus weiterführte.
  • Oskar Kokoschka – Wurde von der emotionalen Direktheit und der expressiven Wucht des Corinthischen Spätwerks geprägt.
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