William Turner

Die Themse lag nur wenige Gehminuten entfernt, als Joseph Mallord William Turner 1775 in London zur Welt kam. Das Wasser, das wechselnde Licht über dem Fluss, die Nebel und Spiegelungen, all das gehörte von Anfang an zu seiner Welt. Sein Vater, ein Barbier in Covent Garden, erkannte früh die Begabung des Sohnes und stellte dessen Zeichnungen im Schaufenster aus. Der junge Turner lernte sein Handwerk an den Royal Academy Schools, durchstreifte England auf der Suche nach Motiven und füllte Skizzenbuch um Skizzenbuch. Als Maler und Aquarellist der englischen Romantik verfolgte er ein Ziel, das ihn nie losließ. Das Licht selbst sichtbar zu machen.

Wichtige Werke und Ausstellungen

Turners Arbeiten bewegen sich zwischen Ölgemälde und Aquarell, zwischen topografischer Genauigkeit und atmosphärischer Auflösung. Immer wieder kehrte er zu bestimmten Motiven zurück, zum Meer, zu Hafenszenen, zu den Bergen der Alpen und den Kanälen Venedigs. Seine Bilder zeigen weniger Orte als Zustände, Wetterlagen, Lichtwechsel, die Spannung zwischen Ruhe und Gewalt. Die Grenzen zwischen Wasser und Himmel verschwimmen dabei oft so weit, dass das Gegenständliche beinahe verschwindet.

  • Fischer auf See (1796) – Tate Gallery, London
  • Calais Pier (1803) – Tate Britain, London
  • Der Gotthardpass (1804) – Abbot Hall Art Gallery, Kendal
  • Bell Rock Leuchtturm (1819) – Scottish National Gallery, Edinburgh
  • The Grand Canal, Venedig (1835) – Metropolitan Museum of Art, New York
  • Die kämpfende Temeraire (1839) – National Gallery, London
  • Das Sklavenschiff (1840) – Museum of Fine Arts, Boston
  • Licht und Farben (1843) – Tate Gallery, London

William Turners künstlerische Entwicklung

Turners Weg verlief über mehr als fünf Jahrzehnte, von präzisen Architekturzeichnungen eines Jugendlichen bis zu den aufgelösten Farbexplosionen des Spätwerks. Dieser Weg war eng verknüpft mit Reisen quer durch England, Frankreich und Italien, mit der ständigen Auseinandersetzung mit Vorbildern wie Claude Lorrain und mit einer rastlosen Suche nach dem richtigen Verhältnis von Licht und Gegenstand. Die Royal Academy in London blieb dabei über Jahrzehnte sein institutioneller Anker.

Lehrjahre und frühe Ausbildung in London

Der junge Turner zeigte früh eine ungewöhnliche Begabung für das Zeichnen. Sein Vater, ein Barbier in Covent Garden, erkannte das Talent des Sohnes und stellte dessen Arbeiten im Schaufenster seines Ladens aus, wo sie von Kunden bemerkt und gelegentlich gekauft wurden.

Mit vierzehn Jahren wurde Turner an den Royal Academy Schools aufgenommen, wo die Ausbildung kostenlos war und auf Talent basierte. Dort lernte er Perspektive, anatomisches Zeichnen und vor allem die Technik des Aquarells, das im England des späten 18. Jahrhunderts als eigenständige Kunstform an Bedeutung gewann.

Architekturzeichnungen und topografische Anfänge

Turners erste Arbeiten waren topografische Ansichten, also präzise Darstellungen von Gebäuden, Ruinen und Landschaften, die häufig als Vorlagen für Druckgrafiken dienten. Diese Auftragsarbeiten schulten sein Auge für Proportionen und räumliche Tiefe. Gleichzeitig begann er auf Wanderungen durch Wales und den Lake District die Natur direkt zu studieren und in Skizzenbüchern festzuhalten.

Schon in diesen frühen Blättern zeigt sich sein Interesse an Wetterphänomenen, an der Art, wie Nebel über einem Tal hängt oder wie Regenwolken das Licht über einer Bergkette verändern.

Claude Lorrain als Vorbild und Maßstab

Ein Künstler, der Turner zeitlebens beschäftigte, war der französische Landschaftsmaler Claude Lorrain aus dem 17. Jahrhundert. Lorrains Gemälde mit ihrem warmen, goldenen Licht und den idealisierten Hafenszenen setzten einen Standard für die europäische Landschaftsmalerei. Turner studierte Lorrains Werke intensiv in englischen Privatsammlungen und sah in ihm einen Rivalen über die Jahrhunderte hinweg.

In seinem Testament verfügte er, dass zwei seiner eigenen Bilder dauerhaft neben Lorrains Gemälden in der National Gallery hängen sollten. Diese Anordnung wird bis heute respektiert.

Aufstieg in der Royal Academy und Wendepunkt Italien

Mit nur 24 Jahren wurde Turner 1799 zum Associate der Royal Academy gewählt, mit 26 dann zum Vollmitglied. Das war außergewöhnlich jung. Die Academy war im England jener Zeit die wichtigste Institution für bildende Künstler, und Turner nutzte sie geschickt als Bühne für seine ambitioniertesten Arbeiten. Ab 1807 übernahm er dort die Professur für Perspektive, ein Amt, das er über Jahrzehnte innehatte.

Seine Vorlesungen waren berüchtigt für ihre Unübersichtlichkeit, doch die begleitenden Zeichnungen und Diagramme zeigten ein tiefes Verständnis für räumliche Konstruktion.

Die Reisen an den Rhein und durch Frankreich

Turners Reisetätigkeit begann schon in jungen Jahren und weitete sich stetig aus. Ab 1802 bereiste er Frankreich und die Schweiz, wo ihn die Alpenlandschaft fesselte. Später folgten mehrere Fahrten entlang des Rheins, wobei Orte wie Heidelberg und Koblenz zu wiederkehrenden Motiven wurden.

Auf diesen Reisen füllte er Skizzenbuch um Skizzenbuch mit schnellen Bleistiftnotizen und Aquarellstudien, manchmal dutzende Blätter an einem einzigen Tag. Diese Reiseskizzen waren keine fertigen Kunstwerke, sondern ein visuelles Archiv, aus dem er später im Atelier schöpfte.

William Turner in Venedig und die Verwandlung durch das Licht

Die Italienreise von 1819 markierte einen Wendepunkt. Das südliche Licht, die Weite des Himmels über Rom und vor allem die Lagunenstadt Venedig veränderten Turners Farbpalette grundlegend. In Venedig fand er eine Landschaft, die wie für seine Interessen gemacht war. Wasser, Himmel und Architektur verschmolzen in den Spiegelungen der Kanäle zu einem einzigen Farbraum.

Die Tradition der venezianischen Malerei, allen voran Tizians leuchtende Farbgebung, hinterließ dabei deutliche Spuren in Turners Werk. Turner kehrte mehrfach nach Venedig zurück, und mit jedem Besuch wurden seine Darstellungen freier, leuchtender, weniger an die sichtbare Realität gebunden. Die venezianischen Aquarelle gehören zu den kühnsten Arbeiten auf Papier, die im 19. Jahrhundert entstanden.

Die Bedeutung des Erhabenen für Turners Naturdarstellungen

Ein Schlüsselbegriff für Turners Bildwelt ist das Erhabene (englisch „The Sublime“), ein ästhetisches Konzept, das im 18. Jahrhundert vor allem durch Edmund Burkes Schrift „A Philosophical Enquiry“ geprägt wurde. Das Erhabene meint die Erfahrung überwältigender Naturkräfte, die beim Betrachter gleichzeitig Schrecken und Faszination auslösen.

Ein Schneesturm auf offener See, ein Bergsturz in den Alpen, ein Sonnenuntergang über brennendem Wasser, Turner suchte genau diese Grenzerfahrungen. Seine Bilder zeigen Menschen oft winzig klein gegenüber der Natur, nicht als dekorative Staffage, sondern weil das Größenverhältnis die Wucht des Moments verstärkt. Das unterschied ihn auch vom Pittoresken (also dem bloß Malerischen, Angenehmen), das viele seiner Zeitgenossen bevorzugten.

William Turner Liber Studiorum und serielle Arbeit

Ein zentraler Bestandteil von Turners Schaffen lag in der systematischen Arbeit mit Serien. Das Projekt Liber Studiorum (1807–1819) war eine Sammlung von Druckgrafiken in der Technik des Mezzotinto (Schabkunst, bei der eine aufgeraute Kupferplatte geglättet wird, um Lichtabstufungen zu erzeugen).

Turner orientierte sich dabei bewusst an Claude Lorrains Liber Veritatis und ordnete Landschaften in Kategorien wie „Historisch“, „Bergig“, „Pastoral“ oder „Marine“. Das Projekt war kommerziell kein großer Erfolg, doch es zeigt, wie analytisch Turner über Landschaft nachdachte. Jede Kategorie erforderte eine andere Komposition, eine andere Lichtführung, ein anderes Verhältnis von Vordergrund und Horizont. Diese systematische Auseinandersetzung schärfte sein Gespür dafür, wie ein Landschaftsbild Stimmung erzeugt.

Spätwerk und die Auflösung der Form

In den letzten beiden Jahrzehnten seines Lebens trieb Turner seine Malerei an einen Punkt, der viele Zeitgenossen irritierte. Formen lösten sich auf, Konturen verschwanden, und das Licht selbst wurde zum eigentlichen Gegenstand der Bilder. Ein Ölgemälde wie Licht und Farben (1843) zeigt eine nahezu abstrakte Farbvision, in der sich Gelb, Rot und Weiß zu einem Wirbel verdichten.

Die Kritiker seiner Zeit waren gespalten. John Ruskin, der bedeutendste Kunstkritiker Englands im 19. Jahrhundert, verteidigte Turner leidenschaftlich in seinem mehrbändigen Werk Modern Painters und argumentierte, dass Turner die Natur wahrhaftiger darstelle als jeder andere Maler.

Das Sklavenschiff als politisches und malerisches Schlüsselwerk

Das Sklavenschiff (1840) verbindet Turners atmosphärische Darstellungsweise mit einem konkreten politischen Thema. Das Bild zeigt ein Schiff auf blutrotem Meer, während im Vordergrund Körper und Ketten im Wasser treiben. Turner bezog sich auf den historischen Massenmord an versklavten Menschen auf dem Schiff Zong im Jahr 1781.

Die Wellen scheinen die Körper gleichzeitig zu verschlingen und freizugeben. Ruskin nannte es das größte Seestück, das je gemalt wurde, verkaufte es aber später, weil er den Anblick nicht ertrug. Das Gemälde hängt heute im Museum of Fine Arts in Boston.

William Turner The Fighting Temeraire und ihre Bedeutung

Die kämpfende Temeraire (1839) zeigt ein altes Kriegsschiff, das von einem kleinen Dampfschlepper zur Verschrottung gezogen wird. Die Temeraire hatte in der Schlacht von Trafalgar 1805 eine entscheidende Rolle gespielt. Turner malte das Schiff in blassem, fast geisterhaftem Weiß vor einem leuchtenden Sonnenuntergang, während der Schlepper dunklen Rauch ausstößt.

Das Bild liest sich als Abschied von einer Ära, als Übergang vom Zeitalter des Segels zur industriellen Moderne. Die Briten wählten es 2005 in einer öffentlichen Abstimmung zum beliebtesten Gemälde in britischen Sammlungen.

Stilmerkmale von William Turner

Turners Stilmerkmale lassen sich am besten verstehen, wenn man seine Bilder als Wetterberichte in Farbe betrachtet, allerdings solche, die weniger dokumentieren als vielmehr fühlen lassen. Im Zentrum stand die Konzentration auf Lichtwirkungen und atmosphärische Übergänge. Turner malte Sonnenaufgänge, Nebelbänke und Stürme nicht als Kulisse, sondern als eigentliches Thema.

Die Konturen von Schiffen, Gebäuden und Figuren lösten sich dabei zugunsten fließender Farbflächen auf, besonders in den späten Werken. Seine Kompositionen besitzen eine starke innere Bewegung, die oft durch diagonale Linien, kreisende Wolkenformationen oder die Dynamik von Wassermassen erzeugt wird. Menschliche Figuren spielen eine untergeordnete Rolle und dienen meist als Maßstab für die Gewalt der Natur.

Turner arbeitete dabei mit einem Chiaroscuro (Hell-Dunkel-Kontrast), das weniger an die klaren Abstufungen der alten Meister erinnert als an das Flackern von Licht hinter Wolken. Was seine Bilder von denen seines Zeitgenossen John Constable unterscheidet, ist der Grad der Abstraktion. Während Constable die englische Landschaft in ihrer greifbaren, ländlichen Schönheit festhielt, trieb Turner die Auflösung des Sichtbaren voran, bis die Landschaft zur reinen Empfindung wurde.

Techniken und Materialien

Turner beherrschte ein ungewöhnlich breites Repertoire an Techniken und passte seine Mittel jedem Motiv an. Bei Ölgemälden auf Leinwand setzte er häufig Impasto ein, also den dicken, pastos aufgetragenen Farbauftrag mit Pinsel oder Spachtel, der dem Bild eine fast skulpturale Oberfläche gibt. Gleichzeitig nutzte er Lasuren, also dünne, durchscheinende Farbschichten, die übereinandergelegt eine leuchtende Tiefe erzeugen, vergleichbar mit dem Effekt von farbigem Glas vor einer Lichtquelle.

In seinen Aquarellen experimentierte er mit der Nass-in-Nass-Technik, bei der Farbe auf noch feuchtes Papier aufgetragen wird, sodass die Pigmente ineinander verlaufen und weiche, unkontrollierbare Übergänge entstehen. Für Lichtakzente kratzte er mit dem Fingernagel oder einem Messer Farbe vom Papier ab oder setzte gezielt Deckweiß ein. Beim Liber Studiorum arbeitete er mit Mezzotinto, einer druckgrafischen Technik, die besonders feine Tonabstufungen zwischen Schwarz und Weiß ermöglicht.

Seine Skizzenbücher, von denen über 280 erhalten sind, füllte er mit Bleistift, Kreide und Aquarell und nutzte sie als ständiges visuelles Tagebuch auf seinen Reisen durch England, Frankreich, die Schweiz und Italien.

Turners Einfluss und Vermächtnis

Turners Wirkung auf seine Zeitgenossen war komplex. Innerhalb der Royal Academy genoss er hohes Ansehen, doch die zunehmende Abstraktion seines Spätwerks stieß bei vielen Kritikern auf Unverständnis. Einige spotteten, er würde „mit Eiern und Spinat malen“. Sein wichtigster Verteidiger war der junge John Ruskin, der ab 1843 in Modern Painters eine umfassende Verteidigung von Turners Kunst vorlegte. Ruskin argumentierte, Turner sei der erste Maler, der die Wahrheit der Natur in all ihren Erscheinungsformen eingefangen habe, und prägte damit die Rezeption für Generationen.

Die Rivalität mit John Constable

Die Beziehung zwischen Turner und John Constable, dem anderen großen englischen Landschaftsmaler jener Jahre, war von gegenseitigem Respekt und leiser Rivalität geprägt. Beide stellten regelmäßig in der Royal Academy aus, oft direkt nebeneinander. Die Anekdote ist überliefert, dass Turner kurz vor der Eröffnung einer Ausstellung einen einzelnen roten Farbklecks auf eines seiner Gemälde setzte, nur weil Constables Bild daneben zu viel Aufmerksamkeit auf sich zog.

Die Geste war typisch für Turners Ehrgeiz, der sich weniger in Worten als in malerischen Akten äußerte. Constable wiederum soll bemerkt haben, Turner habe „eine geladene Pistole abgefeuert“. Während Constable die vertraute englische Landschaft mit ihren Heuwagen und Wolkenstudien feierte, suchte Turner die Extreme, das offene Meer, die Alpen, den Schneesturm.

Turners Nachlass und die Tate Gallery

Bei seinem Tod hinterließ Turner ein gewaltiges Konvolut an Werken, das er der britischen Nation vermachte. Rund 300 Ölgemälde und über 19.000 Zeichnungen und Aquarelle gingen in öffentlichen Besitz über. Dieser Nachlass bildet heute den Kern der Turner-Sammlung in der Tate Britain (vormals Tate Gallery) in London.

Die Clore Gallery, ein eigens errichteter Anbau, wurde 1987 eröffnet, um diese Sammlung angemessen zu präsentieren. Seit 1984 wird zudem der Turner Prize verliehen, einer der bedeutendsten Preise für zeitgenössische Kunst im UK, der seinen Namen trägt, auch wenn die prämierte Kunst oft wenig mit Turners eigener Malerei gemein hat.

William Turners Platz in der Kunstgeschichte

Turners Bedeutung für die spätere Kunstgeschichte lässt sich an einer konkreten Episode festmachen. Als Claude Monet und Camille Pissarro während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 nach London flohen, studierten sie Turners Werke in den dortigen Museen. Monets spätere Serien, etwa die Kathedralen von Rouen oder die Seerosen, greifen Turners Prinzip auf, dasselbe Motiv unter wechselnden Lichtbedingungen immer wieder neu zu malen.

Auch die Idee, dass ein Bild weniger einen Ort abbilden als eine Stimmung einfangen soll, verbindet die Impressionisten mit Turner. Damit lieferte er eine entscheidende Grundlage für die Befreiung der Farbe vom Gegenstand, die im 20. Jahrhundert zur abstrakten Malerei führen sollte. William Turner starb am 19. Dezember 1851 in seinem haus in Chelsea bei London im Alter von 76 Jahren.

QUICK FACTS

  • 1775: Geburt von Joseph Mallord William Turner in London als Sohn eines Barbiers in Covent Garden
  • 1789–1793: Aufnahme an den Royal Academy Schools; Ausbildung in Perspektive und Aquarell; erste Ausstellungen mit Architekturzeichnungen und topografischen Ansichten
  • 1796–1802: Fischer auf See als erstes ausgestelltes Ölgemälde; Wahl zum Associate und dann zum Vollmitglied der Royal Academy; erste Reise auf den Kontinent in die Schweiz und nach Frankreich
  • 1807–1819: Beginn des Liber Studiorum in Mezzotinto-Technik; Professur für Perspektive an der Royal Academy; Reisen entlang des Rheins mit Stationen in Heidelberg und Koblenz
  • 1819–1828: Erste Italienreise mit Aufenthalten in Rom und Venedig; grundlegende Veränderung der Farbpalette durch das südliche Licht; mehrfache Rückkehr in die Lagunenstadt
  • 1835–1840: The Grand Canal, Venedig und Die kämpfende Temeraire als zentrale Werke der reifen Phase; Das Sklavenschiff verbindet atmosphärische Malerei mit politischem Thema
  • 1840–1845: Zunehmende Abstraktion im Spätwerk; Licht und Farben als Höhepunkt der Farbexperimente; Verteidigung durch den Kritiker John Ruskin in Modern Painters
  • 1851: Tod am 19. Dezember in Chelsea bei London im Alter von 76 Jahren; Vermächtnis von rund 300 Ölgemälden und über 19.000 Arbeiten auf Papier an die britische Nation

Erwähnte Persönlichkeiten

  • Claude Lorrain – Turners wichtigstes Vorbild in der Landschaftsmalerei
  • John Constable – Rivale und bedeutendster englischer Zeitgenosse
  • John Ruskin – Kunstkritiker und leidenschaftlicher Verteidiger Turners
  • Claude Monet – Studierte Turners Werke in London, Wegbereiter des Impressionismus
  • Camille Pissarro – Entdeckte Turner während seines Londoner Exils
  • Tizian – Einfluss auf Turners Farbgebung und Lichtführung
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