David Hockney

In Bradford, einer Stadt, die noch von Textilfabriken lebte, wuchs ein Junge auf, der später die Malerei verändern sollte. David Hockney zeichnete früh, zeichnete ständig, und wer seine ersten Arbeiten sieht, erkennt bereits eine Haltung, die sich nicht um Stilrichtungen scherte. Die Kunst nahm ihn auf, als er kaum dreißig war, doch er blieb unbequem. Hockney interessierte sich für Fragen, die andere für beantwortet hielten, etwa wie das Auge tatsächlich sieht, warum ein Bild lebendig wirkt oder tot, was Farbe mit Erinnerung macht. Diese Neugier trieb sein Schaffen durch sechs Jahrzehnte, ohne je nachzulassen.

Wichtige Werke und Ausstellungen

Das Werk umfasst Malerei, Zeichnung, Druckgrafik und Fotocollagen, dazu Bühnenbilder und digitale Arbeiten. Swimmingpools und Doppelporträts, Landschaften in Yorkshire und der Normandie, Stillleben auf dem iPad, sie alle kreisen um dieselbe Frage, nämlich wie sich das Sehen selbst darstellen lässt. Die Gattungen wechseln, die Technologien auch, aber die Haltung bleibt, beobachtend, analytisch, dabei sinnlich.

  • A Bigger Splash (1967) – Tate Gallery, London
  • Portrait of an Artist (Pool with Two Figures) (1972) – Privatsammlung
  • Mr and Mrs Clark and Percy (1970–1971) – Tate Gallery, London
  • Peter Getting Out of Nick’s Pool (1966) – Walker Art Gallery, Liverpool
  • Sunbather (1966) – Museum Ludwig, Köln
  • American Collectors (Fred and Marcia Weisman) (1968) – Art Institute of Chicago
  • Pearblossom Highway, 11–18 April 1986 (Second Version) (1986) – J. Paul Getty Museum, Los Angeles
  • A Bigger Grand Canyon (1998) – National Gallery of Australia, Canberra

David Hockneys künstlerische Entwicklung

Hockneys Weg führte von den rauen Industriestädten Nordenglands über die Londoner Kunstszene bis an die sonnendurchfluteten Pools Kaliforniens und wieder zurück in die sanften Hügel von Yorkshire. Jede dieser Stationen hinterließ deutliche Spuren im Werk, das sich über sechs Jahrzehnte konsequent weiterentwickelte, ohne je den Kontakt zur figurativen Malerei zu verlieren. Was diesen Künstler dabei antrieb, war weniger der Wunsch nach stilistischer Erneuerung als eine unermüdliche Neugier auf das Sehen selbst.

Biografie und Ausbildung in Bradford und London

David Hockneys Frühwerk entstand in einer Zeit, als die britische Kunstszene zwischen Abstraktion und Figuration rang. Am Bradford College of Art erhielt er ab 1953 eine solide handwerkliche Grundlage, bevor er 1959 ans Royal College of Art in London wechselte. Dort traf er auf Künstler wie R.B. Kitaj und Allen Jones, die ähnlich unbekümmert mit populärkulturellen Motiven experimentierten.

Distanz zum Abstrakten Expressionismus

Während der vorherrschende Abstrakte Expressionismus auf spontane Geste und emotionale Entladung setzte, interessierte sich der junge Hockney für etwas anderes. Er wollte erzählen. Seine frühen Leinwände verbanden persönliche Themen, darunter offen seine Homosexualität, mit formalen Experimenten aus Schrift, Zahl und Figur.

Das Frühwerk trägt Spuren von Jean Dubuffet und der Art Brut (also der „rohen Kunst“ von Außenseitern und Autodidakten), zeigt aber bereits eine Lust am Gegenständlichen, die ihn von vielen Zeitgenossen unterschied. Radierungen wie die Serie „A Rake’s Progress“ (1961–63), inspiriert von William Hogarths gleichnamigem Bilderzyklus, bewiesen früh seine erzählerische Begabung in der Druckgrafik.

Diese Drucke, als Lithografie und Radierung in kleiner Auflage erschienen, fanden schnell Abnehmer. Die Londoner Galerie Kasmin nahm ihn noch vor seinem Abschluss unter Vertrag. 1962 gewann er die Goldmedaille des Royal College. Da war er 25.

David Hockneys Kalifornien-Phase und die Pool-Bilder

Nach dem Studium zog es Hockney 1964 nach Los Angeles, und dieser Ortswechsel veränderte alles. Das gleißende Licht, die flache Architektur, die endlosen Highways und vor allem die allgegenwärtigen Swimmingpools lieferten ihm ein völlig neues Vokabular. Die gedämpften Töne seiner Londoner Bilder wichen einer intensiven, fast unwirklichen Farbigkeit.

Acryl statt Öl und die Ästhetik der glatten Fläche

Hockney wechselte in dieser Phase von Ölfarbe zu Acryl, einem damals relativ neuen Material, das schneller trocknete und flächigere Ergebnisse ermöglichte. Die Oberflächen seiner kalifornischen Bilder wirken dadurch glatt und kühl, fast wie Werbefotografie, und genau diese Spannung zwischen der Verlockung des Motivs und der Distanz der Darstellung macht ihren Reiz aus.

„A Bigger Splash“ (1967) zeigt einen menschenleeren Pool mit einem Sprungbrett, die Wasserfontäne eines unsichtbaren Springers und ein modernistisches Haus dahinter. Der Mensch ist abwesend, nur die Spur seiner Bewegung bleibt. Hockney malte das Spritzwasser, das in Wirklichkeit zwei Sekunden dauert, über zwei Wochen lang. Diese Analyse des Augenblicks, seine Zerlegung und Neuzusammensetzung, wurde zum Kern seiner Arbeit.

Licht und Wasser als malerische Herausforderung

Die Pool-Bilder dieser Schaffensphase sind keine bloßen Lifestyle-Abbildungen. Sie stellen die Frage, wie sich Lichtbrechung, Transparenz und Bewegung auf einer flachen Leinwand darstellen lassen. In „Peter Getting Out of Nick’s Pool“ (1966) etwa wird die Verzerrung des Körpers durch das Wasser zum eigentlichen Motiv.

Hockney beobachtete, wie das Licht Kaliforniens Formen auflöste und neu zusammensetzte, und übersetzte das in klar umrissene Farbflächen. Die Sichtbarkeit des Wassers, seine gleichzeitige Durchsichtigkeit und Undurchsichtigkeit, beschäftigte ihn über Jahre.

Porträts der 70er Jahre und zwischenmenschliche Spannung

In den 1970er Jahren verlagerte sich Hockneys Aufmerksamkeit von Landschaft und Architektur auf den Menschen. Die Doppelporträts dieser Periode gehören zu den eindringlichsten Figurenbildern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In „Mr and Mrs Clark and Percy“ (1970–71) sind Ossie Clark und Celia Birtwell in ihrem Londoner Wohnzimmer dargestellt, zwischen ihnen eine weiße Katze. Clark sitzt im Sessel, Birtwell steht am Fenster im Gegenlicht. Niemand berührt den anderen.

Komposition als stille Erzählung

Hockney erzählt in diesen Porträts keine Geschichten im herkömmlichen Sinn. Stattdessen arrangiert er Figuren, Möbel und Blickrichtungen so, dass der Betrachter die Beziehung zwischen den Dargestellten selbst erschließen muss.

In „Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)“ (1972) verbindet er Innen und Außen, Nähe und Distanz in einem einzigen Bild. Eine stehende Figur am Poolrand blickt auf einen Schwimmer unter Wasser. Die Farbtemperaturen trennen die beiden Welten, warm am Rand, kühl im Wasser, während die Komposition sie zusammenhält. Dieses Werk erzielte 2018 bei Christie’s einen Auktionspreis von 90,3 Millionen Dollar.

Hockney arbeitete oft nach Fotografien, die er selbst anfertigte, und kombinierte verschiedene Aufnahmen zu einer Vorlage. Schon hier deutete sich an, was später in den Fotocollagen zum eigenständigen Verfahren wurde.

David Hockneys Fotocollagen und die Joiners

Ab den späten 1970er Jahren begann Hockney, mit Polaroid-Kameras und später mit handelsüblichen Fotoabzügen zu arbeiten. Das Ergebnis waren die sogenannten Joiners, also Fotocollagen, bei denen dutzende oder hunderte Einzelaufnahmen zu einem Gesamtbild zusammengefügt wurden. Jede Aufnahme zeigt einen leicht anderen Blickwinkel, einen minimal verschobenen Zeitpunkt.

Der Einfluss des Kubismus und Pablo Picassos

Hockney selbst verwies auf den Kubismus als entscheidende Inspiration. Was Pablo Picasso und Georges Braque um 1910 in der Malerei versucht hatten, nämlich einen Gegenstand gleichzeitig von mehreren Seiten zu zeigen, übertrug Hockney auf die Fotografie.

„Pearblossom Highway“ (1986) etwa zeigt eine Straßenkreuzung in der kalifornischen Wüste, zusammengesetzt aus über 800 Einzelfotos. Die Straße krümmt sich, Schilder kippen leicht, der Raum entfaltet sich in alle Richtungen. Der Betrachter steht nicht vor dem Bild, er steht darin.

Diese polyfokale Perspektive, also die gleichzeitige Darstellung mehrerer Blickpunkte, brach mit der Tradition der Zentralperspektive, die seit der Renaissance das westliche Bild beherrscht hatte. Hockney argumentierte, dass ein einzelnes Foto nur einen toten Augenblick zeige, während seine Joiners die lebendige Erfahrung des Sehens, das Umherschauen und die verstreichende Zeit sichtbar machten.

Bühnenbilder für die Oper

Parallel zu seinen Experimenten in Malerei und Fotografie entwarf Hockney ab Mitte der 1970er Jahre Bühnenbilder für internationale Opernhäuser. Für die Metropolitan Opera in New York gestaltete er 1975 Strawinskys „The Rake’s Progress“, später folgten Produktionen wie die „Zauberflöte“ von Mozart an der Glyndebourne Festival Opera (1978) sowie Ravels Doppelprogramm „L’enfant et les sortilèges“ und „L’heure espagnole“.

Die Bühnenbilder übertrugen seine malerischen Prinzipien, leuchtende Farbe, flächige Räume und eine spielerische Perspektive, in den dreidimensionalen Raum der Bühne. Für Hockney waren diese Arbeiten keine Nebenbeschäftigung, sondern eine Erweiterung seiner Frage, wie sich Raum darstellen lässt, wenn man die illusionistische Tiefe der Renaissance hinter sich lässt.

Landschaftsmalerei in Yorkshire und die späten Werkphasen

Ab den frühen 2000er Jahren kehrte Hockney regelmäßig in seine Heimat Yorkshire zurück und begann dort monumentale Landschaftsbilder zu malen. Werke wie „Bigger Trees Near Warter“ (2007), zusammengesetzt aus fünfzig einzelnen Leinwänden, zeigten die englische Landschaft in einer Größe und Farbintensität, die an seine kalifornischen Arbeiten erinnerte und sie zugleich übertraf.

Die Hockney-Falco-These und optische Hilfsmittel

In diese Phase fiel auch Hockneys kontroverse kunsthistorische Forschung. Zusammen mit dem Physiker Charles Falco veröffentlichte er 2001 die sogenannte Hockney-Falco-These. Sie besagt, dass europäische Maler seit dem 15. Jahrhundert systematisch optische Hilfsmittel wie die Camera obscura (eine dunkle Kammer, in der Licht durch ein kleines Loch fällt und ein Bild auf die gegenüberliegende Wand projiziert) und die Camera lucida (ein Prismengerät, das das Motiv auf die Zeichenfläche spiegelt) verwendet hätten.

Hockney argumentierte, dass der plötzliche Realismus in der Malerei Jan van Eycks und seiner Nachfolger nicht allein durch Talent erklärbar sei. Die These löste heftige Debatten aus, rückte aber die Frage nach dem Verhältnis von Technik und Kunst ins Zentrum der Diskussion.

David Hockneys iPad-Zeichnungen und digitale Kunst

Hockneys Neugier auf neue Technologien zeigte sich bereits in den 1980er Jahren, als er mit dem Quantel Paintbox experimentierte, einem frühen Computergrafik-System, und Bilder auf dem Farbkopierer erstellte. Ab 2009 entdeckte er das iPhone und später das iPad als Zeichenwerkzeug.

Die digitalen Bilder, oft Stillleben und Landschaften, entstanden mit dem Finger oder einem Stift direkt auf dem Bildschirm, meist frühmorgens im Bett, und wurden per E-Mail an Freunde verschickt. Im Grunde tat er dasselbe wie immer. Er beobachtete Licht und übersetzte es in Farbe. Nur das Werkzeug war neu.

Die Serie „The Arrival of Spring in Woldgate, East Yorkshire“ (2011) entstand vollständig auf dem iPad und wurde in großformatigen Exemplaren ausgestellt, womit Hockney zeigte, dass digitale Kunst auf Augenhöhe mit traditioneller Malerei bestehen kann. Später, in der Normandie, setzte er diese Arbeitsweise fort und schuf mit dem iPad ganze Werkzyklen, die den Wechsel der Jahreszeiten festhielten.

Stilmerkmale von David Hockney

Hockneys Stil lässt sich schwer auf eine Formel bringen, weil er sich über Jahrzehnte beständig veränderte. Einige Grundzüge ziehen sich dennoch durch das gesamte Werk.

Die intensive, oft übersteigerte Farbigkeit ist das auffälligste Merkmal. Hockney setzt Farbe nicht ein, um die Realität nachzuahmen, sondern um die Empfindung von Licht und Raum zu steigern, ganz so, als würde er die Helligkeit eines kalifornischen Nachmittags auf der Leinwand noch einen Ton weiter aufdrehen.

Dazu kommt die Auflösung der klassischen Zentralperspektive zugunsten mehrerer gleichzeitiger Blickpunkte, die er selbst als chinesische Bildrolle verstand, bei der sich der Betrachter durch das Bild hindurchbewegt statt von einem festen Punkt aus zu schauen.

Seine Verbindung von persönlicher Beobachtung und formaler Analyse zeigt sich besonders in den Porträts, wo Blickrichtungen und Raumaufteilung die emotionale Beziehung zwischen den Figuren tragen. Hockneys Ästhetik vereint scheinbar Gegensätzliches, die Klarheit der Pop Art mit der Tiefe eines Malers, der Vermeer und Picasso gleichermaßen studiert hat. Der ständige Wechsel zwischen figurativer Darstellung und experimenteller Raumkonstruktion hält das Werk lebendig und unvorhersagbar.

Techniken und Materialien

Die technische Vielseitigkeit ist ein Kernmerkmal von Hockneys Arbeitsweise, wobei jedes Medium einer bestimmten Fragestellung diente. In den frühen Jahren arbeitete er mit Öl auf Leinwand und fertigte parallel Radierungen und Lithografien an, deren Auflage oft limitiert blieb und die über Galerien wie Kasmin in London vertrieben wurden.

Ab Mitte der 1960er Jahre wechselte er für die kalifornischen Bilder zu Acrylfarben, weil deren schnelle Trocknung und matte Oberfläche den glatten, lichtdurchfluteten Charakter seiner Pool-Bilder ermöglichten. Die Joiners der 1980er Jahre entstanden aus hunderten Polaroids oder Fotoabzügen, die von Hand zu einem Gesamtbild montiert wurden. Parallel experimentierte er mit Computergrafik auf dem Quantel Paintbox und erkundete die Möglichkeiten des Farbkopierers.

Die iPad-Zeichnungen ab 2009 markierten den nächsten logischen Schritt, denn sie verbanden die Unmittelbarkeit der Zeichnung mit der Leuchtkraft digitaler Farben. Bei allen technologischen Veränderungen blieb Hockneys Grundfrage dieselbe. Wie lässt sich die Erfahrung des Sehens in ein Bild übersetzen? Das Werkzeug änderte sich, die Haltung nicht.

Hockneys Einfluss und Vermächtnis

Hockneys Wirkung auf die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und darüber hinaus lässt sich an konkreten Entwicklungen ablesen. Seine offene Homosexualität in einer Zeit, als diese in Großbritannien noch unter Strafe stand, machte ihn zu einer Figur, die weit über die Kunstwelt hinaus Bedeutung gewann. Die Pool-Bilder prägten die visuelle Kultur Kaliforniens und beeinflussten die Werbeästhetik der 1970er und 80er Jahre.

Einfluss auf die zeitgenössische Kunst und Fotografie

Die Joiners veränderten die Diskussion über Fotografie grundlegend. Künstler wie Andreas Gursky und Thomas Ruff, die später mit digitaler Bildbearbeitung und monumentalen Formaten arbeiteten, fanden in Hockneys Infragestellung des fotografischen Einzelbildes einen wichtigen Bezugspunkt.

Seine Bereitschaft, das iPad als ernsthaftes Kunstwerkzeug zu nutzen, öffnete den Weg für eine Generation digitaler Künstler, die heute selbstverständlich mit Tablets und Touchscreens arbeiten. Die David Hockney Foundation, gegründet zur Förderung der Kunst, sichert die Zugänglichkeit seines Werkes für kommende Generationen.

Vermächtnis zwischen Tradition und Innovation

Hockneys Einfluss auf die Landschaftsmalerei zeigt sich in der Rückkehr zum großformatigen Naturbild, die seit den 2000er Jahren bei Künstlern wie Peter Doig zu beobachten ist. In Luzern, London, Los Angeles und anderswo werden seine Ausstellungen regelmäßig zu Publikumsmagneten. Seine Retrospektive 2017 in der Tate Britain wurde mit über 500.000 Besuchern zur meistbesuchten Ausstellung in der Geschichte des Hauses.

David Hockney Platz in der Kunstgeschichte

Hockneys Bedeutung für die Kunstgeschichte liegt in der Verbindung von unermüdlicher visueller Neugier und handwerklicher Konsequenz. Er zeigte, dass figurative Malerei im Zeitalter von Abstraktion und Konzeptkunst keineswegs überholt war, und bewies gleichzeitig, dass neue Technologien die Möglichkeiten der Kunst erweitern, statt sie zu ersetzen.

Seine Auseinandersetzung mit der Perspektive, vom Kubismus über die Fotocollagen bis zu den multiperspektivischen Landschaften, regte Künstler wie Tacita Dean und Ed Ruscha zu eigenen Erkundungen des Bildraums an. Die Bilder haben ihre sinnliche Wirkung nie verloren, und genau diese Balance zwischen Analyse und Bildfreude sichert ihnen einen festen Platz in der Gegenwartskunst.

David Hockney lebt und arbeitet zum Zeitpunkt dieser Texterstellung (2024) in der Normandie, Frankreich, im Alter von 87 Jahren.

QUICK FACTS

  • 1937: Geburt am 9. Juli in Bradford, Yorkshire, England
  • 1953–1957: Studium am Bradford College of Art, frühe Radierungen und Zeichnungen
  • 1959–1962: Studium am Royal College of Art in London, Goldmedaille beim Abschluss, erste Vertretung durch Galerie Kasmin
  • 1964–1968: Umzug nach Los Angeles, Entstehung der Pool-Bilder in Acryl auf Leinwand, darunter „A Bigger Splash“ (1967) und „Sunbather“ (1966)
  • 1970–1975: Phase der großen Doppelporträts, darunter „Mr and Mrs Clark and Percy“ und „Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)“
  • 1975–1986: Bühnenbilder für die Metropolitan Opera und Glyndebourne, Entwicklung der Joiners (Fotocollagen), „Pearblossom Highway“ (1986)
  • 1986–2001: Experimente mit Farbkopierer und Quantel Paintbox, Veröffentlichung der Hockney-Falco-These (2001) mit Charles Falco
  • 2004–2011: Rückkehr nach Yorkshire, monumentale Landschaftsmalerei, iPad-Zeichnungen ab 2009, „The Arrival of Spring in Woldgate“ (2011)
  • 2017: Retrospektive in der Tate Britain mit über 500.000 Besuchern
  • Seit 2019: Lebt und arbeitet in der Normandie, Frankreich, fortgesetzte digitale Kunst auf dem iPad

Erwähnte Künstler

Lust auf mehr? Hier findest du die im Text verlinkten Vorbilder, Zeitgenossen und Nachfolger mit eigenen Kurzbiografien.

Pablo Picasso – Kubistisches Vorbild für Hockneys polyfokale Perspektive

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