Jeanne Mammen

Ein Atelier im Hinterhaus, Kurfürstendamm, fünfzig Jahre derselbe Raum. Von dort aus beobachtete Jeanne Mammen das Treiben einer Stadt, die sich mehrfach häutete. Als Malerin und Zeichnerin hielt sie fest, was andere übersahen, die Gesten in Cafés, die Blicke zwischen Frauen, das Beiläufige im Großstädtischen. Ihre Bilder aus der Weimarer Republik zeigen eine Welt im Umbruch, ohne sie zu kommentieren. Zwischen Neuer Sachlichkeit und einem empathischen Blick, der sich jeder Schule entzog, entstand ein Werk von eigentümlicher Stille. Die Künstlerin brauchte keine lauten Töne, um gehört zu werden.

Wichtige Werke und Ausstellungen

Das Werk umfasst Zeichnungen, Aquarelle und Gemälde, später Collagen mit ungewöhnlichen Materialien. Wiederkehrend sind Frauenfiguren im urbanen Raum, Szenen aus Cafés und Ballsälen, Momente stiller Intimität. Die Haltung bleibt durchgehend beobachtend, nie anklagend. Von symbolistischen Anfängen über die präzisen Großstadtszenen bis zu den abstrakten Arbeiten der späten Jahre zieht sich ein roter Faden, das Interesse am Zwischenmenschlichen, am Unausgesprochenen.

  • Bal Bullier (1913/14) – Privatbesitz
  • Melancolia (1916) – Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin
  • Les Chansons de Bilitis (1924–1926) – Stadtmuseum Berlin
  • Zwei Mädchen (1927/28) – Berlinische Galerie, Berlin
  • Im Café (um 1928/29) – Stadtmuseum Berlin
  • Frauen am Kurfürstendamm (1929) – Berlinische Galerie, Berlin
  • Verheißung eines Winters (1975) – Stadtmuseum Berlin

Jeanne Mammens künstlerische Entwicklung

Die künstlerische Lebenslinie von Jeanne Mammen erstreckt sich über sechs Jahrzehnte und durchläuft Phasen, die enger mit den politischen Brüchen des 20. Jahrhunderts verwoben sind als bei den meisten ihrer Zeitgenossen. Jede Zäsur, ob Weltkrieg, Diktatur oder Nachkriegszeit, hinterließ sichtbare Spuren in Motivwahl, Technik und Haltung. Ihr Werk lässt sich deshalb nur verstehen, wenn man die äußeren Umstände mitliest.

Jeanne Mammens Ausbildung und frühe Werke

Die Familie Mammen verließ Berlin, als Jeanne noch ein Kind war, und lebte zunächst in Paris. Dieser Umzug legte den Grundstein für eine kosmopolitische Prägung, die das gesamte Werk durchzieht. In Paris besuchte Mammen die Académie Julian, eine der wenigen Kunstschulen, die Frauen ohne Einschränkungen aufnahmen. Anschließend studierte sie an der Académie royale des Beaux-Arts in Brüssel, wo sie ihre zeichnerische Grundausbildung vertiefte.

Symbolistische Anfänge in Paris und Rom

Ergänzt wurden diese Lehrjahre durch einen Aufenthalt in Rom. Dort entstanden symbolistisch geprägte Aquarelle, in denen literarische und mythologische Themen dominierten. Die Bildsprache dieser frühen Phase erinnert an die Dekadenz des Fin de Siècle, an Künstler wie Fernand Khnopff oder Félicien Rops. Mammen arbeitete mit zarten Farbverläufen und Figuren, die eher traumhaft als greifbar wirken. Bereits hier zeigte sich ihr Interesse an weiblichen Figuren, an deren Körperlichkeit und psychischer Verfassung.

Das Frühwerk „Bal Bullier“ fängt die Energie der Pariser Bohème in bewegten, fast flüchtigen Formen ein. Der Erste Weltkrieg beendete diese Phase abrupt. Die Familie verlor durch die Beschlagnahmung ihres Vermögens als Deutsche in Frankreich ihre Existenzgrundlage. Jeanne Mammen kehrte mit ihrer Schwester nach Berlin zurück, mittellos, aber mit einer künstlerischen Ausbildung, die breiter war als die der meisten deutschen Kolleginnen.

Jeanne Mammen, Berlin und die Weimarer Republik

Das Berlin der Zwanzigerjahre wurde zum eigentlichen Resonanzraum ihres Schaffens. Mammen bezog ein Atelier im Hinterhaus der Kurfürstendamm-Gegend, jenes Wohnatelier, das sie bis zu ihrem Tod bewohnen würde. Von dort aus beobachtete sie das Treiben der Großstadt mit einer Mischung aus Nähe und Distanz, die ihre Bilder so unverwechselbar macht.

Frauenbilder und Porträts der Neuen Frau

In dieser Phase rückte ein Motiv ins Zentrum, das Mammens Werk bis heute definiert: die „Neue Frau“. Gemeint ist damit das Bild der modernen, selbstbestimmten Großstädterin, die in den Zwanzigerjahren mit Bubikopf, Zigarette und ökonomischer Eigenständigkeit das Straßenbild Berlins veränderte. Mammen zeichnete diese Frauen in Cafés, auf Bällen, beim Einkaufen am Kurfürstendamm. Ihre Figuren rauchen, lesen, schauen zurück. Sie wirken weder idealisiert noch karikiert, sondern beobachtet.

Besonders bemerkenswert sind die Darstellungen der lesbischen Subkultur Berlins. In Blättern wie „Zwei Mädchen“ oder den Illustrationen zu „Les Chansons de Bilitis“, einem erotischen Gedichtzyklus von Pierre Louÿs, zeigt Mammen gleichgeschlechtliche Intimität mit einer Selbstverständlichkeit, die für die Zeit ungewöhnlich war. Keine Sensationslust, kein voyeuristischer Blick. Stattdessen eine stille Vertrautheit zwischen den Figuren, die den Betrachter eher als Gast denn als Zuschauer einlädt. Die Körperhaltungen sprechen, ein geneigter Kopf, verschränkte Beine, ein Arm, der beiläufig auf einer Schulter ruht. Gerade das Beiläufige erzeugt die Intimität.

Mammen als Modezeichnerin und Presseillustration

Die künstlerische Arbeit allein sicherte den Lebensunterhalt nicht. Mammen arbeitete als Modezeichnerin und Illustratorin für Zeitschriften wie den „Simplicissimus“, den „Junggesellen“ und die „Jugend“. Diese Tätigkeit schärfte ihren Blick für Typen, Gesten und Posen. Wer täglich Menschen für Modeillustrationen beobachtet, entwickelt ein Gespür für die kleinen Signale der Körpersprache. Dieses Können floss direkt in die freien Arbeiten ein. Die Grenze zwischen angewandter und freier Kunst war bei Mammen durchlässig, und genau das machte ihre Zeichnungen so lebendig.

Jeanne Mammen und die Neue Sachlichkeit

Mammens Arbeiten der Zwanzigerjahre werden häufig der Neuen Sachlichkeit zugeordnet, jener Kunstströmung, die nach dem Expressionismus eine nüchterne, gegenständliche Darstellung der Wirklichkeit anstrebte. Die Zuordnung stimmt, aber nur zur Hälfte. Innerhalb der Neuen Sachlichkeit unterscheidet man zwischen dem Verismus, also der schonungslos anklagenden Darstellung sozialer Missstände wie bei George Grosz oder Otto Dix, und einer gemäßigteren, kühleren Sachlichkeit.

Mammen stand näher an dieser zweiten Strömung. Ihre Bilder klagen nicht an, sie beobachten. Die gesellschaftliche Kritik steckt im Detail, in der Art, wie eine Frau ihr Glas hält, wie ein Mann am Nebentisch sitzt, wie sich Blicke nicht treffen. Diese Zurückhaltung unterscheidet sie deutlich von den veristischen Zeitgenossen. Auch ihre Verbindung zum Kunsthändler Wolfgang Gurlitt trug zur Sichtbarkeit bei. Gurlitt zeigte ihre Arbeiten und erkannte früh, dass Mammens Beobachtungsgabe etwas Eigenständiges besaß, das sich nicht einfach in eine Schule einordnen ließ.

Innere Emigration und Nachkriegszeit (1933–1950)

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 brach Mammens Existenzgrundlage weg. Ihre Arbeiten, die das selbstbestimmte Leben moderner Frauen zeigten, passten nicht in die Ideologie des Regimes. Aufträge blieben aus, Ausstellungen waren unmöglich. Mammen gehörte zu jenen Künstlerinnen und Künstlern, deren Schaffen unter den Begriff „Entartete Kunst“ fiel, also jene moderne Kunst, die das NS-Regime als „undeutsch“ verfemte und verbot.

Mammen wählte die innere Emigration. Sie blieb in ihrem Atelier am Kurfürstendamm und arbeitete im Verborgenen weiter. Es entstanden dunklere, verschlossenere Arbeiten, in denen sich der Einfluss expressionistischer und grotesker Bildsprache verstärkte. Die Figuren verloren ihre urbane Leichtigkeit. Stattdessen traten verzerrte Formen und bedrückende Stimmungen hervor. Mammen malte, ohne Aussicht auf Ausstellung oder Verkauf, allein aus der Notwendigkeit heraus, sich künstlerisch auszudrücken.

Nach Kriegsende folgten erste Ausstellungen, doch die öffentliche Wahrnehmung blieb zunächst verhalten. Die Kunstwelt der Nachkriegszeit war mit dem Wiederaufbau beschäftigt, und Mammens stilles Werk passte nicht in die Aufbruchsstimmung der Stunde Null. Dennoch begann sie, sich mit neuen künstlerischen Fragen zu beschäftigen, und übersetzte in dieser Phase unter anderem Texte von Arthur Rimbaud ins Deutsche. Die intensive Auseinandersetzung mit Rimbauds bildreicher, assoziativer Sprache hinterließ Spuren in ihrem eigenen Werk, das sich zunehmend von der gegenständlichen Darstellung löste.

Jeanne Mammens Spätwerk und Abstraktion

Ab den Fünfzigerjahren vollzog Mammen einen Wandel, der viele überraschte. Die präzise Beobachterin der Zwanzigerjahre wandte sich der Abstraktion zu. Es entstanden Arbeiten, in denen kubistische Formzerlegung und freie Farbflächen dominierten. Der Kubismus, also die Zerlegung von Formen in geometrische Grundelemente, wie sie Pablo Picasso und Georges Braque entwickelt hatten, wurde für Mammen zu einem Werkzeug, um Figur und Raum neu zu denken.

Collagen und Materialexperimente der Sechzigerjahre

In den Sechzigerjahren experimentierte Mammen mit Collagen und ungewöhnlichen Materialien. Sie klebte Stanniol, also dünne Metallfolien, auf ihre Bilder, verwendete Folien, Stoffreste und Fundstücke. Die Oberflächen wurden rauer, vielschichtiger. Was in den Zwanziger Jahren der klare Strich gewesen war, wurde nun eine taktile, beinahe skulpturale Fläche. Das Atelier im Hinterhaus am Kurfürstendamm füllte sich mit Materialien, die wenig mit dem klassischen Malerbedarf gemein hatten.

Die Kunstwelt begann erst in den Siebziger Jahren, dieses Spätwerk ernster zu nehmen. Einzelausstellungen im Kunstverein und in Galerien zeigten eine Künstlerin, die sich mit über siebzig Jahren noch einmal völlig neu erfunden hatte. Die Kulturstiftung der Länder und der Förderverein der Jeanne-Mammen-Stiftung trugen später dazu bei, dass dieses Werk gesichert und zugänglich gemacht wurde.

Stilmerkmale von Jeanne Mammen in den 20er Jahren und darüber hinaus

Jeanne Mammens Stilmerkmale veränderten sich über die Jahrzehnte, doch bestimmte Grundzüge blieben erkennbar. In allen Phasen zeigt sich eine Haltung, die Beobachtung über Kommentar stellt.

In den Zwanzigerjahren dominierte eine präzise Linienführung mit sicherem Gespür für Typen und Gesten. Mammen erfasste eine Figur oft mit wenigen Strichen, ein gesenkter Blick, eine lässig gehaltene Zigarette, und sagte damit mehr als eine detaillierte Ausarbeitung es könnte. Die Farbigkeit blieb reduziert, gedämpfte Töne in Aquarell und Gouache, die den Zeichnungen eine Atmosphäre von rauchigen Cafés und gedimmtem Licht verliehen. Gesellschaftliche Rollen und weibliche Perspektiven bildeten den thematischen Kern, wobei eine eigentümliche Mischung aus distanzierter Beobachtung und empathischem Blick entstand.

Mammen urteilte nicht über ihre Figuren, sie zeigte sie. Im Spätwerk verschob sich der Stil hin zu dichten, überlagerten Formen, in denen gegenständliche Reste und abstrakte Strukturen miteinander verschmolzen. Die klare Linie wich einer Androgynität der Form, also einer Vieldeutigkeit, in der sich männliche und weibliche, figurative und abstrakte Elemente durchdrangen.

Techniken und Materialien

Die Wahl der Technik war bei Mammen eng an die jeweilige Lebensphase gekoppelt. Jedes Material entsprach einer bestimmten Haltung gegenüber dem Motiv.

In den frühen und mittleren Jahren arbeitete Mammen vorwiegend mit Feder, Tusche und Aquarell. Ihre Aquarelle entstanden häufig auf Japan- oder Pergamentpapier, dessen glatte, leicht saugende Oberfläche den Farbverläufen eine besondere Transparenz verlieh. Der Farbauftrag blieb dünn, fast schwebend, was den Bildern ihre charakteristische Leichtigkeit gab. Zeichnungen dienten bei Mammen als eigenständige Werke, nicht als Vorstudien für Gemälde. Die Materialwahl unterstützte eine klare, unmittelbare Bildwirkung, bei der jeder Strich zählen musste.

Ab den Dreißigerjahren kam Ölmalerei stärker hinzu, die dunkleren Themen der inneren Emigration verlangten nach dichteren, pastoseren Oberflächen. Im Spätwerk erweiterte Mammen ihr Repertoire um Collagen mit Stanniol, Folien und Fundmaterialien. Diese Technik ermöglichte es ihr, Bildebenen physisch übereinanderzuschichten, was die inhaltliche Vielschichtigkeit der späten Arbeiten in der Materialität selbst sichtbar machte. Auch Bühnenbilder entwarf sie gelegentlich, wobei sich ihre Fähigkeit zur räumlichen Inszenierung zeigte.

Mammens Einfluss und Vermächtnis

Jeanne Mammens Wirkung entfaltete sich weniger über direkte Schülerinnen oder eine eigene Schule als über die stille Kraft ihrer Bilder, die Jahrzehnte nach ihrer Entstehung eine neue Leserschaft fanden.

Wiederentdeckung und museale Würdigung

Zu Lebzeiten blieb Mammen eine Randfigur des Kunstbetriebs. Sie pflegte keine strategischen Kontakte, besuchte kaum Vernissagen und lebte zurückgezogen in ihrem Atelier. Erst in den Siebziger Jahren, kurz vor ihrem Tod, setzte eine Wiederentdeckung ein, die unter anderem von Lothar Klünner vorangetrieben wurde. Klünner, Mammens langjähriger Freund, sorgte dafür, dass der Nachlass gesichert und wissenschaftlich erschlossen wurde.

Die Berlinische Galerie und das Stadtmuseum Berlin wurden zu den wichtigsten Sammlungsorten. Einzelausstellungen zeigten das Werk in einem neuen Zusammenhang, nicht mehr nur als Illustration der Zwanzigerjahre, sondern als eigenständige künstlerische Position. Internationale Ausstellungen in den letzten Jahren haben Mammens Relevanz auch außerhalb Deutschlands sichtbar gemacht.

Mammens Bedeutung für feministische Kunstgeschichte

Besonders prägend wirkte Mammens konsequente Darstellung weiblicher Lebenswirklichkeit. Ihre Frauenbilder zeigen keine Objekte männlicher Projektion, sondern handelnde Subjekte in ihrem Alltag. Für die feministische Kunstgeschichtsschreibung ab den Siebziger Jahren wurde dieses Werk zu einem wichtigen Bezugspunkt. Mammen zeigte die moderne Großstädterin in ihrer ganzen sozialen Komplexität, mit all ihren Freiheiten und Einschränkungen.

Jeanne Mammen Platz in der Kunstgeschichte

Mammens Beitrag zur Kunstgeschichte liegt in der einzigartigen Verbindung von sozialer Beobachtung und zeichnerischer Sensibilität, die sie von den veristischen Positionen ihrer Zeitgenossen ebenso unterschied wie von der kühlen Distanz der Neuen Sachlichkeit. Ihre Darstellungen der „Neuen Frau“ und der Berliner Großstadtszenen prägten das visuelle Gedächtnis der Weimarer Republik und wurden für spätere Generationen zur unverzichtbaren Quelle. Im Spätwerk nahm sie mit ihren Materialcollagen Entwicklungen der Sechzigerjahre vorweg, die erst deutlich jüngere Künstler im Saal der Avantgarde verhandelten. Jeanne Mammen starb am 22. April 1976 in Berlin, in demselben Atelier am Kurfürstendamm, in dem sie über fünfzig Jahre lang gelebt und gearbeitet hatte.

QUICK FACTS

  • Vermutlich 1890: Geburt in Berlin-Charlottenburg als Tochter einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie (das Geburtsjahr ist in der Forschung umstritten, einige Quellen nennen 1884)
  • 1906–1914: Kunststudium an der Académie Julian in Paris, an der Académie royale des Beaux-Arts in Brüssel und Aufenthalt in Rom. Erste symbolistische Aquarelle und Zeichnungen
  • Ab 1916: Rückkehr nach Berlin nach Verlust der Existenzgrundlage im Ersten Weltkrieg. Neuanfang als Künstlerin und Modezeichnerin
  • 1920–1932: Hochphase in der Weimarer Republik. Illustrationen für Zeitschriften wie „Simplicissimus“ und „Jugend“. Arbeiten zur Berliner Großstadtkultur und lesbischen Subkultur. Zusammenarbeit mit Wolfgang Gurlitt
  • 1924–1926: Entstehung der Illustrationen zu „Les Chansons de Bilitis“ von Pierre Louÿs
  • 1933–1945: Innere Emigration nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten. Arbeit im Verborgenen, dunklere Bildsprache. Kein Zugang zu Ausstellungen oder Aufträgen
  • 1945–1955: Erste Nachkriegsausstellungen. Übersetzungen von Arthur Rimbaud. Schrittweise Hinwendung zur Abstraktion
  • 1955–1975: Abstraktes Spätwerk mit Collagen, Stanniol und experimentellen Materialien. Einzelausstellungen im Kunstverein und in Galerien
  • 1976: Tod am 22. April in Berlin. Sicherung des Nachlasses durch Lothar Klünner und die Jeanne-Mammen-Stiftung

Erwähnte Künstler

Lust auf mehr? Hier findest du die im Text verlinkten Vorbilder, Zeitgenossen und Nachfolger mit eigenen Kurzbiografien.

  • George Grosz – Veristischer Zeitgenosse und Berliner Gesellschaftskritiker
  • Otto Dix – Verist der Neuen Sachlichkeit, Kontrast zu Mammens Zurückhaltung
  • Pablo Picasso – Kubistischer Einfluss auf Mammens abstraktes Spätwerk
  • Georges Braque – Mitbegründer des Kubismus, formales Vorbild im Spätwerk



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