Anish Kapoor

Anish Kapoor

In den frühen achtziger Jahren lagen auf dem Boden einer Londoner Galerie kleine Hügel aus Pigment, so leuchtend, dass sie den Raum selbst zu färben schienen. Wer sich ihnen näherte, verlor für einen Moment das Gefühl dafür, wo die Form endete und wo die Luft begann. Diese frühen Arbeiten von Anish Kapoor, entstanden nach seinem Studium am Chelsea College of Art, deuteten bereits an, worum es ihm gehen würde: nicht um Objekte, die man betrachtet, sondern um Schwellen, die man übertritt. Kapoor, einer der zentralen Bildhauer der Gegenwartskunst, behandelt Material seither wie einen Aggregatzustand zwischen Anwesenheit und Verschwinden.

Wichtige Werke und Ausstellungen

Das Werk bewegt sich zwischen Extremen, von stillen Pigmenthügeln, die kaum Raum beanspruchen, bis zu Installationen, die ganze Architekturen besetzen. Spiegelnde Stahlflächen stehen neben fleischfarbenen Membranen, präzise geschliffene Hohlräume neben Wachsmassen, die ihre Form erst im Prozess finden. Wiederkehrend ist die Frage nach dem Verhältnis von Oberfläche und Tiefe, nach dem Ort, an dem ein Körper aufhört und der Raum beginnt.

  • Cloud Gate (2006) – Millennium Park, Chicago
  • Sky Mirror (2001) – Nottingham Playhouse, Nottingham
  • Leviathan (2011) – Grand Palais, Paris
  • Memory (2008) – Deutsche Guggenheim, Berlin
  • Svayambh (2007) – Haus der Kunst, München
  • Dirty Corner (2011) – Schloss Versailles, Frankreich
  • ArcelorMittal Orbit (2012) – Olympiapark, London
  • Marsyas (2002) – Tate Modern, London

Anish Kapoors künstlerische Entwicklung

Kapoors Biografie liest sich als eine Folge bewusster Ortswechsel und konsequenter Materialerkundungen. Jeder Lebensabschnitt brachte neue Fragen mit sich, auf die der Künstler mit veränderten Formen, Werkstoffen und Dimensionen reagierte. Von den ersten Pigmenthügeln in London über die Void-Arbeiten in Stein bis hin zu den spiegelnden Monumentalskulpturen lässt sich eine Entwicklung nachzeichnen, die immer wieder um dasselbe kreist, nämlich das Verhältnis von Materie und Leere, von Innen und Außen.

Herkunft, Studium und Frühphase in London

Anish Kapoor wurde 1954 in Mumbai in eine Familie mit indischen und irakisch-jüdischen Wurzeln geboren. Seine Kindheit verbrachte er teilweise in Dehradun am Fuß des Himalaya, wo die Verbindung von Landschaft und Spiritualität früh seine Wahrnehmung prägte. Mit sechzehn Jahren verließ er Indien und lebte zunächst in einem Kibbuz in Israel, bevor er 1973 nach London kam.

Ausbildung am Hornsey und Chelsea College of Art

In London studierte Kapoor zunächst am Hornsey College of Art und anschließend am Chelsea College of Art and Design. Beide Schulen vermittelten damals einen konzeptuell geprägten Zugang zur Skulptur, der weniger auf handwerkliche Tradition als auf Ideen und Prozesse setzte. Kapoor entwickelte in dieser Zeit ein Interesse an philosophischen Fragen, die weit über das rein Formale hinausgingen. Ihn beschäftigte, wie ein Objekt gleichzeitig anwesend und abwesend wirken kann. Wie Farbe nicht Oberfläche bleibt, sondern den Raum selbst verändert. Diese Überlegungen, gespeist aus westlicher Konzeptkunst und östlicher Philosophie, bildeten das Fundament für alles Spätere.

Die ersten Pigmentskulpturen der 1970er und 1980er Jahre

Ab Ende der 1970er-Jahre begann Kapoor, einfache geometrische Formen mit reinem Farbpigment zu bedecken. Diese Arbeiten, oft direkt auf dem Boden liegend oder aus der Wand ragend, wirkten wie Fragmente einer anderen Welt. Die Werkserie „1000 Names“ (ab 1979) zeigte Hügel, Kegel und amorphe Körper, deren leuchtende Pigmentschicht jeden Hinweis auf das darunterliegende Material auslöschte. Die Farbe, meist tiefes Blau, Gelb oder Rot, wurde nicht aufgetragen, sondern wie ein Hauch über die Form gestreut.

Dadurch entstand der Eindruck, die Objekte seien nicht gebaut, sondern aus dem Boden gewachsen. Kapoor griff damit auf Traditionen indischer Farbpulver-Rituale zurück und übersetzte sie in die Sprache des Post-Minimalismus, also jener Strömung, die nach der strengen Formreduktion des Minimalismus wieder sinnliche, körperliche Qualitäten zuließ.

Die Void-Phase und die Erkundung der Leere

In den späten 1980er- und frühen 1990er-Jahren verschob sich Kapoors Fokus. Statt Farbe auf Körper aufzutragen, begann er, Hohlräume und Negativräume in Stein zu schneiden. Werke wie „Void Field“ (1989), eine Anordnung grober Sandsteinblöcke mit tiefen, dunklen Öffnungen, machten die Leere selbst zum Gegenstand der Skulptur. Der Betrachter blickt in diese Öffnungen und sieht, je nach Lichteinfall, entweder unergründliche Tiefe oder schlicht ein schwarzes Loch. Genau diese Spannung zwischen physischer Realität und optischer Täuschung wurde zum Kern der Void-Arbeiten.

Kapoor arbeitete in dieser Phase häufig mit Granit, Marmor und Sandstein, also Materialien, die Schwere und Dauerhaftigkeit vermitteln. Die in den Stein geschnittenen Hohlräume (englisch „Voids“) widersprachen dieser Schwere und öffneten die massiven Blöcke nach innen. Das Ergebnis waren Skulpturen, die gleichzeitig monumental und fragil wirken. Diese Erkundung des Negativraums, also des Raums, der durch Abwesenheit von Material entsteht, blieb für Kapoors gesamtes späteres Werk zentral. 1991 wurde er für diese Arbeiten mit dem Turner Prize ausgezeichnet.

Anish Kapoors Spiegel-Skulpturen und monumentale Stahlarbeiten

Ab Mitte der 1990er-Jahre begann Kapoor, mit poliertem Edelstahl zu arbeiten. Die spiegelnden Oberflächen seiner Skulpturen verzerren die Umgebung, stülpen den Himmel auf den Boden oder lassen Gebäude in sich zusammenfallen. Sky Mirror (2001), eine riesige konkave Stahlscheibe, fängt den Himmel ein und projiziert ihn in den städtischen Raum. Cloud Gate in Chicago, seine wohl bekannteste Arbeit, funktioniert ähnlich, hier spiegelt eine bohnenförmige Stahlform die Skyline der Stadt, die vorbeigehenden Passanten und die Wolkenformationen über dem Millennium Park.

Cloud Gate und die Idee der Reflexion als Skulptur

Cloud Gate (2006) besteht aus 168 polierten Edelstahlplatten, deren Nähte so verschliffen sind, dass die Oberfläche nahtlos erscheint. Die Skulptur wiegt rund 100 Tonnen. Wer darunter hindurchgeht, sieht sein eigenes Spiegelbild vervielfacht und verzerrt. Die Reflexion wird hier zum eigentlichen Material. Das Objekt selbst verschwindet hinter seiner Funktion als Spiegel.

Kapoor hat damit eine Skulptur geschaffen, die sich mit jedem Wetterwechsel, jeder Tageszeit und jedem Betrachter verändert. Diese Idee, dass ein Kunstwerk nie fertig ist, sondern durch seine Umgebung ständig neu entsteht, macht Cloud Gate zu einem Schlüsselwerk der zeitgenössischen Bildhauerei.

Marsyas, Leviathan und das Organisch-Körperliche

Parallel zu den Spiegelarbeiten entstand eine zweite Werkgruppe, die auf ganz andere Weise wirkt. Marsyas (2002) füllte die gesamte Turbinenhalle der Tate Modern mit einer 150 Meter langen PVC-Membran in tiefem Dunkelrot. Die Form erinnerte an aufgespannte Haut, an einen aufgerissenen Körper. Der Titel verweist auf den griechischen Satyr Marsyas, dem bei lebendigem Leib die Haut abgezogen wurde. Die Installation erzeugte eine körperliche, fast beunruhigende Wirkung.

Leviathan (2011), geschaffen für die Monumenta-Ausstellung im Grand Palais in Paris, verfolgte ein ähnliches Prinzip. Eine riesige, organisch geformte PVC-Blase füllte den Innenraum des Glaspalastes. Wer das Innere betrat, stand in einem fleischfarbenen Raum, der an einen Körperhohlraum erinnerte. Diese Arbeiten zeigen Kapoors Interesse am Biomorphen, also an Formen, die an lebende Organismen erinnern, und am Erhabenen (englisch „the Sublime“), jenem Gefühl der Überwältigung angesichts von etwas, das die eigene Vorstellungskraft übersteigt.

Architektur, Ingenieurskunst und der ArcelorMittal Orbit

Kapoor arbeitet regelmäßig an der Schnittstelle von Kunst und Architektur. Mehrere seiner Großprojekte entstehen in enger Zusammenarbeit mit Ingenieurteams und unter Einsatz computergestützter Entwurfs- und Fertigungsverfahren (CAD/CAM), ohne die Konstruktionen dieser Größenordnung nicht realisierbar wären.

Der ArcelorMittal Orbit im Londoner Olympiapark

Der ArcelorMittal Orbit (2012) im Londoner Olympiapark, entworfen gemeinsam mit dem Ingenieur Cecil Balmond, ist mit 114,5 Metern die höchste Skulptur Großbritanniens. Die verschlungene Stahlkonstruktion funktioniert als Aussichtsturm, als begehbare Skulptur und als architektonisches Wahrzeichen zugleich. Kapoor verband hier seine künstlerische Handschrift mit den Anforderungen eines öffentlichen Bauwerks, einer ortsbezogenen (site-specific) Arbeit, die permanent in den städtischen Raum eingeschrieben ist.

Vantablack und die Kontroverse um ein Material

2016 erwarb Kapoor die exklusiven Nutzungsrechte an Vantablack für künstlerische Zwecke. Das Material, ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt, absorbiert bis zu 99,965 Prozent des einfallenden Lichts und erzeugt eine Schwärze, die jede räumliche Tiefe verschluckt. Für Kapoor, dessen gesamtes Werk um die Idee der Leere kreist, lag der Reiz auf der Hand. Eine Oberfläche, die so schwarz ist, dass das Auge keine Form mehr erkennen kann, verwandelt jeden Körper in ein scheinbares Nichts.

Die Kunstwelt reagierte heftig. Zahlreiche Künstler, darunter der britische Maler Stuart Semple, kritisierten den Exklusivvertrag als Verstoß gegen das Prinzip offener künstlerischer Mittel. Semple entwickelte als Gegenreaktion „The Pinkest Pink“ und andere Farben, die er ausdrücklich jedem außer Kapoor zum Verkauf anbot. Die Debatte machte deutlich, wie eng Materialwahl und künstlerische Positionierung zusammenhängen, und sie verschaffte Kapoor eine Aufmerksamkeit, die weit über die Kunstszene hinausreichte.

Svayambh und jüngere Installationen

Svayambh (2007), gezeigt unter anderem im Haus der Kunst in München und später im Museu de Arte Contemporânea de Serralves in Porto, besteht aus einem riesigen Block roten Wachses, der auf Schienen langsam durch die Türbögen eines Museums gezogen wird. Dabei schabt die Architektur das Wachs ab, das Gebäude formt die Skulptur. Der Titel stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „selbst-entstanden“. Die Arbeit verhandelt Formwerdung als Prozess, der keinem festen Plan folgt, sondern aus dem Zusammenspiel von Material, Bewegung und Architektur entsteht.

In jüngerer Zeit hat Kapoor seine Arbeit auf weitere Kontexte ausgedehnt, darunter Ausstellungen im Palazzo Strozzi in Florenz, in den Gallerie dell’Accademia in Venedig, in der Fondazione Giorgio Cini, in der Sabancı-Sammlung in Istanbul, in Peking und Shenzhen sowie im Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal und im Gropius Bau in Berlin.

Stilmerkmale von Anish Kapoor

Kapoors Werk lässt sich nicht auf einen einzigen Stil reduzieren, doch bestimmte Prinzipien durchziehen sein gesamtes Schaffen und machen seine Arbeiten unverwechselbar.

Zentral ist die Beschäftigung mit Raum und Leere. Hohlräume, Öffnungen und monochrome Farbflächen, also einfarbige, gleichmäßig durchgestaltete Oberflächen, erzeugen den Eindruck von Tiefe, wo physisch keine existiert. Der Betrachter verliert die Orientierung zwischen Oberfläche und Tiefenraum. Eng damit verbunden ist die Rolle der Reflexion. Spiegelnde Edelstahlflächen verdoppeln, verzerren und verkehren die Umgebung, sodass das Kunstwerk nie isoliert existiert, sondern permanent mit seinem Kontext verschmilzt.

Monumentalität bildet ein weiteres Merkmal. Kapoors Großskulpturen sind oft so dimensioniert, dass sie architektonische Räume dominieren und eine körperliche Reaktion erzwingen, ein Staunen, das an das Konzept des Sublimen, des Erhabenen, erinnert. Schließlich spielt das Organisch-Körperliche eine wichtige Rolle. Fleischfarbene Membranen, Wachsmassen und biomorphe Formen, also Formen, die an lebende Organismen denken lassen, verleihen vielen Arbeiten eine sinnliche, fast beunruhigende Präsenz.

Techniken und Materialien

Die Vielfalt der Materialien und Verfahren, die Kapoor einsetzt, spiegelt die Breite seiner künstlerischen Fragestellungen wider. Jedes Material dient einer bestimmten Idee.

Kapoors früheste Werkgruppen entstanden mit reinem Farbpigment, das lose über geometrische Körper gestreut wurde und jede Spur von Bearbeitung verschwinden ließ. Später kamen Granit, Marmor und Sandstein hinzu, in die er tiefe Hohlräume schnitt. Polierter Edelstahl wurde ab den 1990er-Jahren zum vielleicht bekanntesten Material. Die Oberflächen werden dabei so lange geschliffen, dass keine Nahtstelle sichtbar bleibt.

Für die großen PVC-Installationen wie Marsyas oder Leviathan spannte Kapoor industrielle Membranen über Stahlgerüste. Die Realisierung solcher Arbeiten erfordert den Einsatz computergestützter Entwurfsverfahren und die Zusammenarbeit mit spezialisierten Ingenieurbüros. Auch Wachs, Beton und experimentelle Beschichtungen wie Vantablack gehören zu seinem Repertoire. Einige Arbeiten existieren zudem als Editionen, etwa Druckgrafiken oder kleinere Skulpturen, die in Zusammenarbeit mit Verlagen wie Schellmann oder der Galerie Klüser entstanden. Die Wahl des Materials ist bei Kapoor nie willkürlich, sondern immer an die Frage geknüpft, welche Wahrnehmung eine bestimmte Oberfläche oder Masse beim Betrachter auslöst.

Kapoors Einfluss und Vermächtnis

Kapoors Arbeit hat die Grenzen der Bildhauerei in mehrere Richtungen verschoben. Bevor er Cloud Gate realisierte, galten große, reflektierende Skulpturen im öffentlichen Raum als architektonisches Beiwerk. Kapoor zeigte, dass eine Skulptur einen ganzen Stadtplatz in ein Wahrnehmungsexperiment verwandeln kann. In Chicago wurde Cloud Gate innerhalb weniger Jahre zum meistfotografierten Kunstwerk der Stadt und veränderte die Art, wie Stadtverwaltungen und Kuratoren über Kunst im öffentlichen Raum nachdenken.

Wirkung auf eine jüngere Künstlergeneration

Sein Umgang mit Materialien beeinflusste eine jüngere Generation von Bildhauern und Installationskünstlern. Künstler wie Olafur Eliasson, der ebenfalls mit Wahrnehmungsphänomenen und architektonischen Eingriffen arbeitet, oder Tomás Saraceno, dessen schwebende Installationen verwandte Fragen nach Raum und Körper stellen, bewegen sich in einem Feld, das Kapoor mitdefiniert hat. Die Vantablack-Kontroverse wiederum löste eine breite Diskussion darüber aus, ob Materialien künstlerisches Allgemeingut sein sollten, eine Debatte, die bis in die Universitäten und Kunsthochschulen hineinwirkte.

Internationale Ausstellungspräsenz in Deutschland und Asien

Auch in Deutschland war Kapoor mit wichtigen Ausstellungen im Gropius Bau in Berlin, in der Galerie Klüser in München und im Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal präsent. In Russland, etwa in Moskau, und in asiatischen Metropolen wie Peking und der japanischen Stadt Beppu fanden ebenfalls bedeutende Präsentationen statt. Seine Arbeiten sind heute in den Sammlungen des MoMA, der Tate Gallery, des Centre Pompidou und zahlreicher weiterer Institutionen vertreten. Installationen wie „Howl“ oder das Werk „Untrue Unreal“ aus jüngerer Zeit zeigen, dass Kapoor weiterhin neue Formen erprobt, etwa im Einsatz von Leuchtrahmen und digitalen Projektionen, die das Verhältnis von Licht und Raum auf bislang unerprobte Weise befragen.

Anish Kapoor Platz in der Kunstgeschichte

Kapoor hat der Bildhauerei nach dem Minimalismus eine sinnliche, philosophische Dimension zurückgegeben. Wo die Minimal Art der 1960er-Jahre Emotion und Körperlichkeit bewusst ausschloss, führte Kapoor beides wieder ein, ohne die formale Strenge aufzugeben. Seine Void-Arbeiten beeinflussten die Auseinandersetzung mit Negativraum in der Skulptur der 1990er- und 2000er-Jahre, seine Spiegelarbeiten veränderten das Verständnis von ortsbezogener Kunst im öffentlichen Raum. Künstler wie Olafur Eliasson, Tomás Saraceno und Kohei Nawa haben Fragen weitergeführt, die Kapoor aufgeworfen hat. Anish Kapoor, geboren 1954 in Mumbai, lebt und arbeitet heute in London, wo er seit über fünfzig Jahren seinen künstlerischen Mittelpunkt hat.

QUICK FACTS

  • 1954 – Geboren in Mumbai (Indien) in eine Familie mit indischen und irakisch-jüdischen Wurzeln; Kindheit teilweise in Dehradun (Doon Valley)
  • 1971–1973 – Aufenthalt in Israel; anschließend Umzug nach London
  • 1973–1978 – Studium am Hornsey College of Art und am Chelsea College of Art and Design in London
  • 1979–1983 – Erste Pigmentskulpturen, darunter die Serie „1000 Names“; Teilnahme an der Biennale von Venedig (1982)
  • 1989–1991 – Void-Arbeiten in Stein und Granit; Auszeichnung mit dem Turner Prize (1991)
  • 2001–2006 – Beginn der Spiegel-Skulpturen mit Sky Mirror; Fertigstellung von Cloud Gate in Chicago
  • 2002–2011 – Monumentale Installationen Marsyas (Tate Modern), Svayambh (München, Serralves), Leviathan (Grand Palais, Paris), Memory (Berlin)
  • 2012 – ArcelorMittal Orbit im Londoner Olympiapark eröffnet
  • 2015–2016 – Ausstellung Dirty Corner im Schloss Versailles; Erwerb der Exklusivrechte an Vantablack
  • Seit 2017 – Weitere Ausstellungen international, u.a. Palazzo Strozzi (Florenz), Gallerie dell’Accademia (Venedig), Fondazione Giorgio Cini, Sabancı (Istanbul), Houghton Hall, Peking, Shenzhen, Beppu, Skulpturenpark Waldfrieden (Wuppertal), Gropius Bau (Berlin); lebt und arbeitet in London

Erwähnte Künstler

Lust auf mehr? Hier findest du die im Text verlinkten Vorbilder, Zeitgenossen und Nachfolger mit eigenen Kurzbiografien.

  • Olafur Eliasson – Wahrnehmungskunst und Lichtinstallationen im architektonischen Raum
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