KAWS
In den späten Neunzigern öffnete jemand nachts die Glaskästen von Bushaltestellen in Manhattan, entnahm die Werbeplakate, übermalte sie mit seltsamen Figuren und hängte sie wieder ein. Die Eingriffe blieben manchmal tagelang unbemerkt. Brian Donnelly, der unter dem Pseudonym KAWS arbeitete, kam aus Jersey City und hatte das englisch klingende Kürzel ohne tiefere Bedeutung gewählt, rein nach dem Aussehen der Buchstaben. Was als nächtliche Intervention begann, führte in eine einzigartige Position zwischen Street Art, Pop und zeitgenössischer Kunst. Donnelly lebt heute in Brooklyn, USA, und die Frage, wo seine Arbeiten hingehören, bleibt bis heute produktiv offen.
Wichtige Werke und Ausstellungen
Das Werk bewegt sich zwischen Leinwand, Skulptur und Toy-Produktion, wobei die Grenzen zwischen diesen Bereichen bewusst durchlässig bleiben. Wiederkehrende Figuren wie Companion oder Chum tauchen in wechselnden Maßstäben auf, von Vinyl-Editionen über malerische Arbeiten bis zu monumentalen Installationen im öffentlichen Raum. Die Kooperationen mit Modemarken und die Aneignung von Cartoon-Motiven aus Peanuts oder Simpsons ziehen sich durch alle Schaffensphasen.
- Companion (1999) – Privatbesitz
- The KAWS Album (2005) – Privatbesitz
- Small Lie (2013) – Yorkshire Sculpture Park, Großbritannien
- Clean Slate (2014) – Harbour City, Hongkong
- Along the Way (2015) – Brooklyn Museum, New York
- Where the End Starts (2016) – Modern Art Museum of Fort Worth, Fort Worth
- Companion (Resting Place) (2013) – Espacio SOLO Museum, Madrid
- Waiting (2017) – Greenpoint Waterfront, Brooklyn
KAWS' künstlerische Entwicklung
Brian Donnellys Weg vom Graffiti-Sprayer in Jersey City zum international gehandelten Künstler lässt sich in mehreren klar unterscheidbaren Phasen nachvollziehen. Jede dieser Phasen brachte neue Medien, neue Kooperationen und ein wachsendes Publikum mit sich. Was sich dabei nie änderte, war die zentrale Rolle von Figuren aus der Popkultur als Ausgangsmaterial.
KAWS‘ Anfänge als Graffiti-Künstler und Illustrator
Brian Donnelly wuchs in Jersey City auf und begann als Teenager, seinen Tag-Namen auf Gebäude und Züge zu schreiben. Das Wort KAWS wählte er nach eigener Aussage, weil ihm die Kombination der Buchstaben visuell gefiel. Ein gestalterisches Konzept steckte anfangs nicht dahinter, eher ein ästhetisches Bauchgefühl.
Studium der Illustration und erste Jobs in der Animationsbranche
Nach der Highschool zog Donnelly nach New York und studierte Illustration an der School of Visual Arts. 1996 schloss er mit einem Bachelor ab. Kurz darauf arbeitete er als Freelance-Animator bei Jumbo Pictures und malte Hintergründe für Zeichentrickserien wie Doug. Diese Erfahrung im Cartoon-Bereich prägte seinen späteren Umgang mit Figuren und grafischen Formen.
Er lernte, wie man mit wenigen Linien und kräftigen Farben Charaktere erschafft, die sofort wiedererkennbar sind. Tagsüber zeichnete er also für das Fernsehen, nachts sprühte er weiter auf den Straßen von Manhattan und Brooklyn.
Subvertising und die Übernahme öffentlicher Werbeflächen
In den mittleren 1990er-Jahren entwickelte KAWS eine Methode, die ihn von anderen Graffiti-Künstlern unterschied. Mit einem selbst angefertigten Schlüssel öffnete er die Glaskästen von Bushaltestellen und Telefonzellen, entnahm die Werbeplakate, übermalte sie in seinem Atelier mit eigenen Motiven und hängte sie anschließend wieder ein. Diese Technik, oft als Subvertising bezeichnet, also die gezielte Unterwanderung von Werbebotschaften, verband Street Art mit einer leisen Kritik an Kommerz und Konsumkultur.
Die veränderten Plakate tauchten zunächst in New York auf, später auch in Paris, London, Berlin und Tokio. Weil die Eingriffe oft erst auf den zweiten Blick auffielen, blieben sie manchmal tagelang hängen. Fotos der Arbeiten verbreiteten sich über Szene-Magazine und frühe Internetforen, was KAWS eine internationale Fangemeinde in der Urban-Art-Szene einbrachte.
Höhepunkte der Karriere und der Durchbruch mit Companion
Der eigentliche Wendepunkt kam 1999, als KAWS seine erste Companion-Figur als Vinyl-Toy veröffentlichte. Die Figur, ein Wesen mit runden Formen, hängenden Ohren und den mittlerweile ikonischen X-förmigen Augen, erinnert auf den ersten Blick an eine Cartoon-Figur. Doch die Körperhaltung erzählt etwas anderes.
Companion steht oft mit gesenktem Kopf, die Hände vor dem Gesicht, als wolle er sich verstecken. Diese Mischung aus verspielter Oberfläche und spürbarer Melancholie wurde zum emotionalen Kern von KAWS‘ gesamtem Werk. Die Figur transportiert Verletzlichkeit und Einsamkeit, ohne je ein Wort zu brauchen.
Kooperationen in Japan und der Aufstieg der Art Toys
Der Durchbruch mit Companion wäre ohne Japan kaum denkbar gewesen. Ab Ende der 1990er-Jahre knüpfte KAWS enge Verbindungen zur japanischen Streetwear- und Designer-Toy-Szene, inspiriert von der dortigen Verschmelzung aus Kunst, Mode und Sammelkultur. Besonders die Zusammenarbeit mit Medicom Toy, dem führenden Hersteller von Sammlerfiguren, erwies sich als entscheidend.
Medicom produzierte die Companion-Figur als sogenannten Art Toy, also als limitiertes Designobjekt an der Grenze zwischen Spielzeug und Skulptur, in verschiedenen Größen und Editionen. Die Nachfrage war von Beginn an enorm. Parallel dazu arbeitete KAWS mit Nigo zusammen, dem Gründer des japanischen Streetwear-Labels A Bathing Ape.
Gemeinsam entstanden T-Shirts und Produkte, die in Tokio und weltweit innerhalb von Stunden ausverkauft waren. Diese Kooperationen machten KAWS in einer Community bekannt, die sich für Sneaker-Kultur, Streetwear und limitierte Kollektionen begeisterte, also weit jenseits des traditionellen Kunstpublikums.
OriginalFake und die Kontrolle über die eigene Marke
2006 gründete KAWS in Tokio das Label OriginalFake, eine Art Hybrid aus Galerie, Laden und Modemarke. Hier verkaufte er Kleidung, Figuren und Accessoires, die er selbst entwarf oder in Zusammenarbeit mit Partnern entwickelte. OriginalFake war ein bewusster Schritt in Richtung Art Branding, also der strategischen Verbindung von Künstleridentität und Produktgestaltung.
Das Label lief bis 2013 und gab KAWS die Kontrolle über Produktion und Vertrieb seiner Arbeiten, unabhängig vom klassischen Galeriebetrieb. Für die einen war das ein cleverer Geschäftszug, für die anderen ein Verstoß gegen die Trennung von Kunst und Kommerz. KAWS selbst hat diese Grenze nie als relevant betrachtet.
KAWS‘ internationale Ausstellungen und Popkultur-Kooperationen
Mit wachsender Bekanntheit zeigte KAWS seine Arbeiten in immer größeren institutionellen Rahmen. Die Retrospektive „Where the End Starts“ im Modern Art Museum of Fort Worth (2016) präsentierte erstmals einen umfassenden Überblick über zwei Jahrzehnte seines Schaffens. Die Ausstellung „KAWS: WHAT PARTY“ wanderte 2021 ins Brooklyn Museum und zog Hunderttausende Besucher an. Parallel fanden Einzelausstellungen in Shanghai, Tokio, London und Melbourne statt.
Zusammenarbeit mit Marken wie Nike, Dior und Uniqlo
Die Kooperationen mit der Mode- und Konsumgüterindustrie nahmen dabei eine zentrale Rolle ein. KAWS gestaltete Schuhe für Nike, entwarf eine Capsule-Kollektion für Dior Homme und entwickelte T-Shirt-Serien für Uniqlo, die weltweit für Aufsehen sorgten, weil Kunden die Läden im Ansturm überrannten. Auch seine Illustrationen für Plattencover, etwa für Kanye Wests Album „808s & Heartbreak“, machten seine Bildsprache einem Millionenpublikum zugänglich. Weitere Kooperationen mit Sesame Street und Peanuts zeigten, wie selbstverständlich KAWS zwischen Kunstwelt und Pop-Universum wechselt.
Monumentale Skulpturen und das KAWS:HOLIDAY-Projekt
Eine eigenständige Phase seiner Karriere begann mit der Hinwendung zu monumentalen, ortsspezifischen Skulpturen. Das Projekt „KAWS:HOLIDAY“ brachte ab 2018 riesige, aufblasbare Companion-Figuren an öffentliche Orte rund um die Welt, von einem Reisfeld in Südkorea über die Küste von Taipeh bis zum Victoria Harbour in Hongkong. Die Figuren lagen oder saßen in entspannten Posen, als hätten sie sich einfach hingelegt, um auszuruhen. Diese Installationen verwandelten den Companion von einem Sammlerobjekt in ein öffentliches Erlebnis und brachten KAWS ein Publikum, das noch nie eine Gallery betreten hatte.
Aktuelle Arbeiten und jüngste Entwicklungen
In den letzten Jahren hat KAWS sein malerisches Werk weiter ausgebaut. Großformatige Acrylgemälde zeigen überlagerte Companion-Figuren in lebendigen Farbkompositionen, die zunehmend abstrakte Züge annehmen. Gleichzeitig entstehen weiterhin limitierte Siebdrucke, die als Druckgrafik in kontrollierten Auflagen auf den Markt kommen und ein wichtiger Teil seiner Marktpräsenz bleiben.
Auch seine Zusammenarbeit mit Medicom Toy läuft weiter. Regelmäßig erscheinen neue Editionen der Companion-Figur und anderer Charaktere wie Chum, Accomplice oder Bendy, die innerhalb von Minuten ausverkauft sind. KAWS hat sich dabei bewusst gegen eine Verknappung als reines Marketinginstrument gewandt, die hohe Nachfrage entsteht durch die Größe seiner Fangemeinde, nicht durch künstliche Limitierung. Seine Preise auf dem Sekundärmarkt, besonders bei Auktionshäusern wie Sotheby’s und Christie’s, sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen.
Stilmerkmale von KAWS und seine visuelle Sprache
KAWS‘ Werk lässt sich an einer Reihe wiederkehrender Merkmale erkennen, die sich durch Gemälde, Skulpturen und Designobjekte gleichermaßen ziehen.
Im Zentrum steht eine ikonische Figurenwelt rund um Companion, Chum und andere Charaktere, die sowohl als Skulpturen als auch als Sammlerfiguren existieren. Diese Figuren greifen gezielt auf Vorbilder aus der Popkultur zurück, wobei KAWS bekannte Cartoon-Ikonen durch seine eigene Symbolik verändert. Aus den Simpsons werden vermutlich „The Kimpsons“ als eigenständige Serie von Arbeiten, aus den Schlümpfen vermutlich „The Kurfs“, SpongeBob und Peanuts-Figuren tauchen in verfremdetem Gewand auf.
Dieses Verfahren, in der Kunstgeschichte als Appropriation Art (also die bewusste Aneignung und Umarbeitung bestehender Bilder) bekannt, verbindet KAWS mit Vorläufern wie Andy Warhol oder Claes Oldenburg, überträgt den Ansatz aber auf die visuelle Welt der Zeichentrickserien und der Video-Game-Ästhetik. Sein Markenzeichen sind die X-förmigen Augen, die in fast allen Figuren und Illustrationen wiederkehren und den Arbeiten eine Mischung aus Vertrautheit und leiser Verstörung geben. Formal setzt KAWS auf starke grafische Formen mit klaren Linien, kräftigen Farben und einer reduzierten Formensprache, die seine Herkunft aus dem Grafikdesign und der Animation deutlich zeigt.
Techniken und Materialien
KAWS arbeitet mit einer großen Vielfalt an Materialien und Verfahren, die sein Pendeln zwischen Kunst, Design und Massenproduktion widerspiegeln.
Malerei und großformatige Skulpturen
Seine Gemälde entstehen überwiegend in Acrylfarbe auf Leinwand. Die Farbflächen wirken oft flach und malerisch zugleich, weil KAWS saubere Konturen mit weicheren Übergängen kombiniert. Die großformatigen Skulpturen bestehen je nach Werk aus Fiberglas, Aluminium, Bronze oder Holz. Bei der Herstellung arbeitet er mit spezialisierten Werkstätten zusammen, die seine Entwürfe in den gewünschten Maßstab übertragen, manchmal auf mehrere Meter Höhe. Die aufblasbaren Skulpturen des KAWS:HOLIDAY-Projekts bestehen aus Vinyl und Nylon und erfordern eigene logistische Planungen für Transport und Aufbau.
Siebdrucke und Vinyl-Figuren als Sammlerobjekte
Ein zentraler Teil seines Werks sind die Siebdrucke in limitierten Auflagen, die als eigenständige Druckgrafiken erscheinen und seine Motive einem breiteren Sammlerkreis zugänglich machen. Dazu kommen die Vinyl-Figuren, die in Zusammenarbeit mit Medicom Toy als Art Toys (Designer-Spielzeuge mit Sammlerwert) in verschiedenen Größen und Farbvarianten produziert werden. Diese Vielfalt der Medien ist kein Zufall, sondern Strategie.
Donnellys Einfluss und Vermächtnis
KAWS hat die Wahrnehmung verändert, was zeitgenössische Kunst sein darf und wo sie stattfinden kann. Seine Arbeiten existieren gleichzeitig im Museum, auf der Straße, im Spielzeugregal und auf Modekollektionen. Dieses Modell, Kunst über verschiedene Kanäle und Preissegmente zugänglich zu machen, hat eine Generation jüngerer Künstler und Designer beeinflusst.
Die Auflösung der Grenze zwischen Kunst und Kommerz
Bevor KAWS auf der Bildfläche erschien, galt die Verbindung von Kunst und kommerziellen Produkten im etablierten Kunstbetrieb als fragwürdig. Andy Warhol hatte diesen Weg zwar vorbereitet, aber KAWS ging einen Schritt weiter, weil er die Produkte nicht nur thematisierte, sondern selbst herstellte und vertrieb. Mit OriginalFake, den Medicom-Kooperationen und den Markenpartnerschaften mit Nike, Dior und Uniqlo zeigte er, dass Kommerz und künstlerische Integrität sich nicht ausschließen müssen.
Dieses Vorgehen wurde zum Vorbild für Künstler wie Virgil Abloh, der als Designer bei Louis Vuitton die Grenze zwischen Kunst, Mode und Streetwear weiter auflöste. Takashi Murakami beschritt mit seiner Zusammenarbeit mit Louis Vuitton ähnliche Wege, wobei er als Zeitgenosse diese Entwicklung parallel vorantrieb.
Der Companion als globales visuelles Symbol
Die Companion-Figur hat sich von einem Vinyl-Spielzeug zu einem der meisterkannten visuellen Symbole der zeitgenössischen Kunst entwickelt. Ihre Bedeutung liegt in der Fähigkeit, ohne Worte Emotionen wie Einsamkeit, Verletzlichkeit und Nostalgie zu transportieren. Ob als drei Zentimeter kleine Figur auf dem Schreibtisch oder als zwölf Meter hohe Skulptur auf dem Wasser, der Companion funktioniert in jedem Maßstab und in jeder Kultur.
Diese universelle Lesbarkeit unterscheidet KAWS von vielen Zeitgenossen und erklärt, warum seine Arbeiten ein Publikum erreichen, das weit über die Welt der Kunstgalerien hinausgeht. Im Auktionsmarkt spiegelt sich das in Rekordpreisen, so erzielte „The KAWS Album“ 2019 bei Sotheby’s in Hongkong 14,8 Millionen US-Dollar und übertraf die Schätzung um ein Vielfaches.
KAWS‘ Platz in der Kunstgeschichte
KAWS steht für eine Verschiebung innerhalb der zeitgenössischen Kunst, die die Grenzen zwischen Pop Art, Street Art und Konsumkultur neu ordnet. Wo Warhol in den 1960er-Jahren Konsumgüter ins Museum brachte, bringt KAWS das Museum in den Alltag, auf Sneaker, T-Shirts und aufblasbare Figuren im öffentlichen Raum. Sein Einfluss zeigt sich konkret bei Künstlern wie Takashi Murakami, Virgil Abloh und FUTURA, die ähnliche Wege zwischen Kunst, Mode und Massenkultur beschreiten. Die Frage, ob KAWS Pop Art oder Street Art macht, lässt sich nicht abschließend beantworten, und genau darin liegt sein Beitrag.
KAWS hat die Brücke zwischen Street Art, Design und dem etablierten Kunstmarkt nicht nur betreten, sondern grundlegend neu definiert. Seine Strategie, Kunst gleichzeitig als Sammlerobjekt, Konsumprodukt und öffentliches Erlebnis zu denken, hat das Phänomen des Art Branding überhaupt erst salonfähig gemacht. Ohne sein Modell wäre die heutige Popularisierung von Art Toys als ernstzunehmende Kunstform kaum vorstellbar, ebenso wenig die Selbstverständlichkeit, mit der jüngere Künstler zwischen Galerie und Streetwear-Label wechseln. Brian Donnelly, der heute in Brooklyn lebt und arbeitet, ist mit fünfzig Jahren mitten in einer Karriere, deren nächste Wendungen noch offen sind und deren Einfluss auf die zeitgenössische Kunst bereits jetzt unübersehbar bleibt.
QUICK FACTS
- 1974: Brian Donnelly wird in Jersey City, New Jersey, USA, geboren
- Anfang der 1990er: Erste Graffiti-Arbeiten in Jersey City und New York unter dem Pseudonym KAWS
- 1992–1996: Studium der Illustration an der School of Visual Arts in New York; parallel nächtliche Subvertising-Aktionen auf Werbeplakaten
- Ende der 1990er: Zusammenarbeit mit Medicom Toy in Japan; 1999 Veröffentlichung der ersten Companion-Figur als Vinyl-Toy
- 2006–2013: Gründung und Betrieb des Labels OriginalFake in Tokio, einer Mischung aus Galerie, Laden und Modemarke
- 2010–2017: Kooperationen mit Nike, Kanye West, Uniqlo und Dior; wachsende Präsenz in internationalen Museen und Galerien
- 2016: Retrospektive „Where the End Starts“ im Modern Art Museum of Fort Worth
- 2018–heute: Start des Projekts „KAWS:HOLIDAY“ mit monumentalen Skulpturen im öffentlichen Raum weltweit, u.a. in Seoul, Taipeh und Hongkong
- 2019: „The KAWS Album“ erzielt bei Sotheby’s in Hongkong 14,8 Millionen US-Dollar
- 2021: Ausstellung „KAWS: WHAT PARTY“ im Brooklyn Museum, New York
Erwähnte Künstler
Lust auf mehr? Hier findest du die im Text verlinkten Vorbilder, Zeitgenossen und Nachfolger mit eigenen Kurzbiografien.
- Andy Warhol – Wegbereiter der Pop Art und Vorbild für KAWS‘ Aneignungsstrategie
- Claes Oldenburg – Verwandlung von Alltagsobjekten in monumentale Skulpturen
- FUTURA – Pionier der abstrakten Graffiti-Kunst und Weggefährte in der Streetwear-Szene