Willem de Kooning
1926 versteckte sich ein junger Mann aus Rotterdam im Maschinenraum eines Frachters und gelangte ohne Papiere nach Amerika. Willem de Kooning kam als Fremder, sprach kaum Englisch und schlug sich in New York zunächst als Anstreicher durch. Was er mitbrachte, war eine gründliche handwerkliche Ausbildung und ein europäisches Formbewusstsein, das er in den folgenden Jahrzehnten gegen die rohe Energie der amerikanischen Großstadt setzen würde. Als Maler des abstrakten Expressionismus bewegte er sich zwischen Figuration und Abstraktion, ohne sich je für eine Seite zu entscheiden, und machte dieses Pendeln selbst zum Gegenstand seiner Kunst.
Wichtige Werke und Ausstellungen
Das Werk umfasst Gemälde, die zwischen verstörender Körperlichkeit und reiner Farbbewegung schwanken. Wiederkehrend taucht die menschliche Figur auf, nie ganz greifbar, oft im Moment ihrer Auflösung festgehalten. Daneben stehen Arbeiten, in denen urbane Verdichtung oder das Licht einer Küstenlandschaft die Komposition bestimmen. Die Grenzen zwischen den Gattungen blieben durchlässig, und selbst in den abstraktesten Phasen schien etwas Körperliches durch die Oberfläche zu drängen.
- Woman I (1950–1952) – Museum of Modern Art, New York
- Woman II (1952) – Museum of Modern Art, New York
- Woman III (1951–1953) – Privatbesitz
- Excavation (1950) – Art Institute of Chicago
- Interchange (1955) – Privatbesitz
- Gotham News (1955–1956) – Albright-Knox Art Gallery, Buffalo
- Easter Monday (1956) – Metropolitan Museum of Art, New York
- Rosy-Fingered Dawn at Louse Point (1963) – Stedelijk Museum, Amsterdam
Willem de Koonings künstlerische Entwicklung
De Koonings Weg als Künstler lässt sich nicht in saubere Phasen einteilen. Jede Werkgruppe griff auf die vorherige zurück und brach gleichzeitig mit ihr. Was sich wie ein Widerspruch liest, war für ihn Methode. Er arbeitete sich durch Stile hindurch, ohne je bei einem stehen zu bleiben, und seine künstlerische Entwicklung zeigt, wie eng biografische Umbrüche und malerische Wendepunkte bei ihm zusammenhingen.
Lehrjahre in Rotterdam und erste künstlerische Prägung
Bevor Willem de Kooning überhaupt an freie Kunst dachte, lernte er das Handwerk von Grund auf. In Rotterdam begann er mit zwölf Jahren eine Lehre bei der Dekorationsfirma Gidding & Zonen, wo er Techniken der Gestaltung, des Schriftentwurfs und der dekorativen Malerei erlernte. Parallel besuchte er Abendkurse an der Rotterdamer Akademie für Bildende Künste und Technische Wissenschaften, acht Jahre lang, eine bemerkenswert gründliche Ausbildung für jemanden, der später für die scheinbare Wildheit seiner Pinselführung bekannt werden würde.
Handwerkliche Grundlagen und akademische Schulung
Diese doppelte Ausbildung, handwerkliche Präzision am Tag und akademisches Zeichenstudium am Abend, legte den Grundstein für de Koonings spätere Fähigkeit, Kontrolle und Spontaneität auf der Leinwand zu verbinden. Er konnte zeichnen wie ein klassisch geschulter Maler, was seine bewusste Entscheidung gegen eine rein figurative Kunst umso bedeutsamer machte. Die Sicherheit im Umgang mit Form und Proportion blieb in seinen abstraktesten Arbeiten spürbar, wie ein Gerüst unter einer aufgewühlten Oberfläche.
Die illegale Überfahrt nach Amerika
1926, mit 22 Jahren, versteckte sich de Kooning im Maschinenraum eines Frachters nach Amerika. Er kam als illegaler Einwanderer in Hoboken, New Jersey, an. Dieser Bruch mit der alten Welt war total. In New York schlug er sich zunächst als Anstreicher und Gebrauchsgrafiker durch. Die Erfahrung der Fremdheit und des Neuanfangs durchzog sein frühes Werk, das zwischen dem europäischen Formbewusstsein seiner Ausbildung und der rohen Energie der amerikanischen Großstadt suchte.
Die New York School und der Weg zur abstrakten Malerei
In den späten 1930er und frühen 1940er Jahren fand de Kooning Anschluss an die Gruppe von Künstlern, die später als New York School bekannt werden sollte. Die New York School war kein fester Verbund, sondern ein loses Netzwerk von Malern, die in den Bars und Ateliers von Downtown Manhattan über Kunst diskutierten und sich gegenseitig herausforderten.
Arshile Gorky und die Begegnung mit dem Surrealismus
Die Freundschaft mit Arshile Gorky war für de Koonings Entwicklung entscheidend. Gorky, selbst ein Emigrant und besessener Maler, brachte ihm die Ideen des europäischen Surrealismus nahe, vor allem den Automatismus. Damit ist eine Arbeitsweise gemeint, bei der die Hand ohne bewusste Kontrolle über die Leinwand geführt wird, um unbewusste Impulse sichtbar zu machen.
Gorky war zudem tief beeindruckt von Pablo Picassos Guernica, dessen fragmentierte Körper und emotionale Wucht auch de Kooning nicht unberührt ließen. De Kooning übernahm dieses Prinzip nie vollständig, aber es öffnete ihm den Weg, den Malprozess selbst als Teil des Bildinhalts zu begreifen.
Gorky, Pollock und de Kooning bildeten in jenen Jahren eine Art Dreieck der Intensität, wobei jeder seinen eigenen Weg suchte. Jackson Pollock ging in Richtung der reinen Geste und des Drip Paintings, während de Kooning an der Figur festhielt.
Die Schwarz-Weiß-Paintings der Jahre 1946 bis 1949
Einen wichtigen Schritt vollzog de Kooning in den späten 1940er Jahren mit einer Serie von überwiegend schwarz-weißen Gemälden. Arbeiten wie „Attic“ (1949) zeigen ineinander verschränkte Formen, die an Körperteile, Buchstaben oder architektonische Fragmente erinnern, ohne je eindeutig lesbar zu sein. De Kooning reduzierte hier bewusst die Palette, um sich ganz auf die Struktur der Komposition zu konzentrieren. Man kann sich das vorstellen wie einen Musiker, der sein Stück erst nur mit einer Hand spielt, um die Melodie wirklich zu durchdringen.
Den Höhepunkt dieser Phase bildete „Excavation“ (1950), ein monumentales, dicht verwobenes Gemälde, das bei der Biennale von Venedig gezeigt wurde und de Kooning internationale Aufmerksamkeit brachte. „Excavation“ wirkt wie eine archäologische Grabung ins eigene Bildgedächtnis, Fragmente von Körpern, Mündern und Augen tauchen auf und verschwinden wieder in der malerischen Struktur.
Die Woman-Serie und ihre Kontroversen in den 1950er Jahren
Nach dem Erfolg der abstrakten Schwarz-Weiß-Paintings tat de Kooning etwas, das viele seiner Bewunderer und Kritiker verwirrte. Er kehrte zur Figur zurück. Ab 1950 arbeitete er an „Woman I“, einem Gemälde, das ihn fast zwei Jahre und unzählige Überarbeitungen kostete. Das Ergebnis war eine groteske, zugleich monumentale Frauenfigur mit starren Augen, entblößten Zähnen und einem Körper, der sich in die umgebende Farbmasse aufzulösen scheint.
Feministische Kritik und die Verteidigung durch Harold Rosenberg
Die Reaktionen auf die Woman-Serie fielen gespalten aus. Der einflussreiche Kunstkritiker Clement Greenberg, der die reine Abstraktion als logische Entwicklung der modernen Kunst verteidigte, sah in der Rückkehr zur Figur einen Rückschritt. Andere Kritiker empfanden die Darstellungen als frauenfeindlich, als aggressive Karikaturen, die weibliche Körper zerstückelten. Feministische Stimmen griffen diese Lesart in den folgenden Jahrzehnten auf.
Harold Rosenberg hingegen, der den Begriff „Action Painting“ geprägt hatte, also eine Malerei, die den Akt des Malens selbst ins Zentrum rückt, verteidigte de Kooning. Für Rosenberg war die Frau in diesen Bildern keine Darstellung einer konkreten Frau, sondern ein Schlachtfeld zwischen Abstraktion und Figuration, zwischen Zerstörung und Formgebung. De Kooning selbst äußerte sich dazu lakonisch, die Idee der Frau sei eben etwas, das sich durch die gesamte Kunstgeschichte ziehe. Er griff auf eine jahrhundertealte Ikonografie (also die traditionelle Bildsprache und Symbolik) zurück und zertrümmerte sie gleichzeitig.
Urbane Abstraktionen und die Zusammenarbeit mit der Sidney Janis Gallery
Parallel zu den Frauenbildern und im Anschluss an sie entstanden Mitte der 1950er Jahre die großformatigen urbanen Abstraktionen. Werke wie „Gotham News“ und „Easter Monday“ fingen die Energie, den Lärm und das Chaos von New York ein, ohne je ein Gebäude oder eine Straße abzubilden. Die Farben wurden explosiver, die Pinselstriche weiter.
In dieser Phase arbeitete de Kooning mit der Sidney Janis Gallery zusammen, einem der wichtigsten Galeristen der New Yorker Szene, der auch Pollock und andere abstrakte Expressionisten vertrat. „Interchange“ (1955), heute eines der teuersten jemals verkauften Gemälde, entstand in dieser produktiven Periode und zeigt, wie de Kooning Landschaft, Körper und reine Farbbewegung in einem einzigen Werk verschmolz.
Der Umzug nach Long Island und das Spätwerk
1963 verließ de Kooning Manhattan und zog nach Springs auf Long Island. Der Wechsel vom Großstadtatelier in die Nähe des Atlantiks veränderte seine Malerei grundlegend. Die Palette wurde heller, die Formen weicher, das Licht der Küstenlandschaft floss in die Bilder ein. „Rosy-Fingered Dawn at Louse Point“ von 1963 markiert diesen Übergang, der Titel selbst spielt auf Homer an, eine für de Kooning ungewöhnlich literarische Geste.
Skulpturen und neue Materialien in den 1970er Jahren
In den 1970er Jahren begann de Kooning auch plastisch zu arbeiten. Seine Bronzeskulpturen wirkten wie dreidimensionale Übersetzungen seiner Malerei, weiche, verformte Figuren mit pastosen (also dick aufgetragenen) Oberflächen, die aussahen, als hätte jemand seine Pinselstriche in Bronze gegossen. Gleichzeitig entstanden großformatige Gemälde, die zunehmend offener und flüssiger wurden.
Die späten Abstraktionen und die Alzheimer-Erkrankung
In den 1980er Jahren veränderte sich de Koonings Malerei erneut und auf eine Weise, die bis heute diskutiert wird. Die Bilder dieser Phase zeigen breite, bandartige Linien auf weißem Grund, stark reduziert und von einer fast heiteren Klarheit. Ab Mitte der 1980er Jahre wurde bei ihm Alzheimer diagnostiziert, und die Frage, inwieweit die Krankheit diese Vereinfachung beeinflusste, beschäftigt Kunsthistoriker und Mediziner gleichermaßen.
Seine Assistenten bereiteten Farben und Leinwände vor, de Kooning malte. Manche sehen in diesen Spätwerken eine letzte Destillation, ein Freilegen der reinen malerischen Geste. Andere bezweifeln, ob Arbeiten, die unter dem Einfluss einer neurodegenerativen Erkrankung entstanden, als eigenständige künstlerische Aussagen gelten können. 1991 stellte er die Arbeit ein. Sein Nachlass und die Frage der Autorenschaft dieser letzten Werke blieben umstritten.
Stilmerkmale von Willem de Kooning
De Koonings Stil lässt sich am besten als permanente Spannung beschreiben, zwischen Figur und Abstraktion, zwischen Aufbauen und Zerstören, zwischen Kontrolle und Zufall.
Seine Gemälde zeigen einen ständigen Wechsel zwischen gegenständlichen Anklängen und abstrakter Auflösung, wobei keine der beiden Seiten je die Oberhand gewinnt. Die Figur, besonders in den Frauenbildern, erscheint als Fragment, als etwas, das sich aus dem Farbchaos herausschält und zugleich wieder darin verschwindet.
Die Pinselführung ist betont gestisch, jeder Strich bleibt als körperliche Handlung sichtbar, Übermalungen, Kratzer und Korrekturen sind Teil der fertigen Oberfläche. Dieses All-over-Prinzip (bei dem keine Stelle der Leinwand wichtiger ist als eine andere) erzeugt eine Bildwirkung, die keinen klaren Einstiegspunkt bietet, das Auge wandert rastlos über die Fläche.
Die Farbgebung wechselt je nach Werkphase, von den reduzierten Schwarz-Weiß-Kompositionen der späten 1940er Jahre über die aggressive Buntheit der Frauenbilder bis zu den lichtdurchfluteten Pastelltönen des Spätwerks auf Long Island. Was alle Phasen verbindet, ist die Offenheit der Komposition, das Gefühl, dass das Bild jederzeit weitergemalt werden könnte.
Techniken und Materialien
De Koonings Maltechnik war ebenso unorthodox wie seine Bildsprache. Die Art, wie er mit Material umging, war selbst ein Ausdrucksmittel.
Ölfarbe auf Leinwand bildete die Grundlage, doch de Kooning mischte seinen Farben häufig Wasser, Safloröl oder sogar Zeitungspapier bei, um die Konsistenz zu verändern und die Trocknungszeit zu verlängern. So konnte er tagelang an nassen Flächen weiterarbeiten, Schichten abkratzen, verschieben und neu auftragen.
Der pastose Farbauftrag (also das dicke, reliefhafte Auftragen von Farbe) erzeugte Oberflächen, die fast skulptural wirkten, wie erstarrte Bewegung. Er arbeitete mit breiten Pinseln, Spachteln und seinen Händen, manchmal presste er Zeitungsseiten auf die nasse Farbe, um Texturen zu erzeugen und überschüssige Farbe abzunehmen.
Günstige Emaille- und Lackfarben aus dem Baumarkt kamen ebenso zum Einsatz wie klassische Künstlerölfarben. Diese Mischung unterlief bewusst die Trennung zwischen „edlem“ und „niedrigem“ Material. Der Arbeitsprozess blieb im fertigen Werk lesbar, und genau das war beabsichtigt. Jedes Gemälde trägt seine eigene Entstehungsgeschichte als sichtbare Schicht in sich.
De Koonings Einfluss und Vermächtnis
De Koonings Wirkung auf die amerikanische und internationale Kunst entfaltete sich über mehrere Wege gleichzeitig. Als zentrale Figur der New York School stand er neben Jackson Pollock, Franz Kline und Clyfford Still im Mittelpunkt einer Bewegung, die New York zum neuen Zentrum der westlichen Kunst machte.
Sein Einfluss entstand vor allem durch seine Weigerung, sich festzulegen. Während Pollock die Abstraktion in das reine Drip Painting trieb und Greenberg die logische Entwicklung hin zur Flächigkeit forderte, hielt de Kooning am Körper und an der Figur fest. Das machte ihn bei den strengen Formalisten unter den Kritikern verdächtig, eröffnete aber nachfolgenden Generationen einen Freiraum.
Maler wie Joan Mitchell, Grace Hartigan oder später die sogenannten Neo-Expressionisten der 1980er Jahre, darunter Julian Schnabel und Jean-Michel Basquiat, bezogen sich direkt auf seine Verbindung von gestischer Energie und figurativer Andeutung.
Auch seine Lebensgefährtin und spätere Ehefrau Elaine de Kooning, selbst eine bedeutende Malerin und Kunstkritikerin, trug zur Verbreitung seiner Ideen bei. Sie schrieb einflussreiche Texte über die Arbeitsweise der abstrakten Expressionisten und war eine der schärfsten Beobachterinnen der New Yorker Kunstszene.
Das MoMA widmete ihm 1969 eine umfassende Retrospektive, ebenso wie die documenta in Kassel, wo seine Werke mehrfach gezeigt wurden. Auf dem Kunstmarkt erreichten seine Gemälde Rekordpreise. „Interchange“ wechselte 2015 für rund 300 Millionen Dollar den Besitzer und war damit zeitweise das teuerste jemals verkaufte Gemälde. Solche Zahlen sagen wenig über künstlerische Qualität, aber sie zeigen, welchen Stellenwert sein Werk bei Sammlern und Galeristen einnimmt.
Willem de Kooning Platz in der Kunstgeschichte
De Koonings Vermächtnis liegt in der Erweiterung dessen, was abstrakte Malerei sein konnte. Während andere Expressionisten die Gegenständlichkeit hinter sich ließen, bewies er, dass Abstraktion und Figuration sich nicht ausschließen, sondern gegenseitig aufladen können.
Diese Haltung wirkte weit über seine Generation hinaus. Künstler wie Georg Baselitz griffen seine Spannung zwischen Figur und Abstraktion auf, ebenso wie die „Neuen Wilden“ und Neo-Expressionisten der 1980er Jahre, die seine Verbindung aus körperlicher Malgeste und figurativer Andeutung weiterführten. Bis in die zeitgenössische Kunst hinein bleibt sein Umgang mit dem Malprozess als offenem, sichtbarem Vorgang ein Bezugspunkt. Willem de Kooning starb am 19. März 1997 in East Hampton auf Long Island im Alter von 92 Jahren.
QUICK FACTS
- 1904: Geburt am 24. April in Rotterdam, Niederlande
- 1916–1924: Lehre bei der Dekorationsfirma Gidding & Zonen, parallel Abendstudium an der Rotterdamer Kunstakademie
- 1926: Illegale Einreise in die USA im Maschinenraum eines Frachters, erste Jahre als Anstreicher und Gebrauchsgrafiker in New York
- 1934–1943: Freundschaft mit Arshile Gorky, Teilnahme am Federal Art Project der WPA, erste eigenständige Gemälde
- 1946–1949: Entstehung der Schwarz-Weiß-Paintings, darunter „Attic“, Einzelausstellung in der Charles Egan Gallery 1948
- 1950–1955: „Excavation“ auf der Biennale von Venedig, Arbeit an der Woman-Serie, Zusammenarbeit mit der Sidney Janis Gallery, Entstehung von „Interchange“
- 1963–1978: Umzug nach Springs auf Long Island, Hinwendung zu landschaftlichen Motiven, Beginn der Bronzeskulpturen
- 1969–1983: Retrospektive im MoMA, Teilnahme an der documenta, internationale Ausstellungen und Werkschauen
- 1980er Jahre: Stark reduzierte späte Abstraktionen, Diagnose Alzheimer, Einstellung der Arbeit 1991
- 1997: Tod am 19. März in East Hampton, Long Island, im Alter von 92 Jahren
Erwähnte Künstler
Lust auf mehr? Hier findest du die im Text verlinkten Vorbilder, Zeitgenossen und Nachfolger mit eigenen Kurzbiografien.
- Arshile Gorky – Engster Freund und Vermittler surrealistischer Ideen
- Pablo Picasso – Einfluss durch Guernica und fragmentierte Formensprache
- Jackson Pollock – Rivale und Mitbegründer des abstrakten Expressionismus
- Franz Kline – Zeitgenosse in der New York School
- Clyfford Still – Mitstreiter unter den abstrakten Expressionisten
- Joan Mitchell – Von de Koonings gestischer Malweise beeinflusst
- Grace Hartigan – Übernahm seine Verbindung von Geste und Figur
- Jean-Michel Basquiat – Verband gestische Energie mit figurativen Elementen
- Elaine de Kooning – Ehefrau, Malerin und einflussreiche Kunstkritikerin
- Georg Baselitz – Griff de Koonings Spannung zwischen Figur und Abstraktion auf