Maurizio Cattelan
In den späten achtziger Jahren tauchte in der italienischen Kunstszene ein Name auf, der mit keiner Akademie verbunden war und keiner Schule folgte. Maurizio Cattelan, 1960 in Padua geboren, kam von außen, aus der Möbelproduktion, aus einer Stadt abseits der großen Zentren. Er brachte ein Gespür für das mit, was Menschen aus der Fassung bringt, eine Lust am Störmoment, die nichts mit jugendlichem Übermut zu tun hatte. Die Gegenwartskunst, so schien es, wartete auf jemanden, der ihre Rituale ernst genug nahm, um sie zu unterlaufen.
Wichtige Werke und Ausstellungen
Cattelans Schaffen bewegt sich zwischen hyperrealistischer Skulptur und konzeptueller Geste, zwischen Tierpräparaten und Objekten, die den Kunstmarkt selbst befragen. Wiederkehrend sind Figuren, die religiöse oder politische Autorität verkörpern, Tiere in absurden Situationen, Momente der Hilflosigkeit. Die Arbeiten provozieren, aber sie tun es beiläufig, fast wie nebenbei gestellt.
- La Nona Ora (1999) – Pinault Collection, Venedig
- Him (2001) – Privatbesitz
- Novecento (1997) – Castello di Rivoli Museo d’Arte Contemporanea, Turin
- Bidibidobidiboo (1996) – Privatbesitz
- La Rivoluzione siamo noi (2000) – Privatbesitz
- Daddy, Daddy (2008) – Solomon R. Guggenheim Museum, New York
- America (2016) – Solomon R. Guggenheim Museum, New York
- Comedian (2019) – Privatbesitz
Maurizio Cattelans künstlerische Entwicklung
Cattelans Weg in die Kunst verlief alles andere als geradlinig. Er absolvierte kein Kunststudium, durchlief keine Meisterklasse und hatte keinen prominenten Förderer. Stattdessen arbeitete er sich von der Peripherie des italienischen Kunstbetriebs ins Zentrum der internationalen Szene vor – mit einer Mischung aus Chuzpe, strategischem Gespür und einem untrüglichen Sinn für das, was Menschen aus der Fassung bringt. Seine Entwicklung lässt sich weniger als klassische Karriere beschreiben denn als eine Serie von kalkulierten Störmomenten.
Ausbildung und Werdegang eines Autodidakten
Cattelan wuchs in bescheidenen Verhältnissen in Padua auf. Die Stadt lag abseits der großen italienischen Kunstzentren wie Mailand oder Rom, und sein familiärer Hintergrund bot wenig Berührungspunkte mit der Kunstwelt. In seinen frühen Berufsjahren entwarf er Möbel, ein Handwerk, das ihm ein Gespür für Material und Form vermittelte, aber zunächst wenig mit zeitgenössischer Kunst zu tun hatte.
Abgrenzung zur Arte Povera und der italienischen Tradition
Als Cattelan in den späten 1980er-Jahren begann, sich als Künstler zu positionieren, war die italienische Kunstszene noch stark von der Arte Povera geprägt, jener Bewegung, die mit einfachen Materialien wie Erde, Holz oder Stoff die Grenzen zwischen Kunst und Alltag auflöste. Cattelan teilte mit Künstlern wie Alighiero Boetti oder Michelangelo Pistoletto die Skepsis gegenüber dem traditionellen Kunstobjekt, schlug aber einen völlig anderen Weg ein.
Wo die Arte Povera auf die poetische Kraft des Materials vertraute, setzte er auf den Schock des Wiedererkennbaren. Seine Methode war die Appropriation, also die Aneignung bekannter Figuren, Bilder und Symbole, die er in neue, verstörende Kontexte stellte. Das unterschied ihn grundlegend von seinen italienischen Vorgängern und rückte ihn näher an die amerikanische Appropriation Art eines Jeff Koons oder die konzeptuellen Strategien von Marcel Duchamp, dessen Readymades – also die Erhebung von Alltagsgegenständen zu Kunst – für Cattelans Denken eine wichtige Referenz blieben.
Erste konzeptuelle Arbeiten und der Einstieg in den Kunstbetrieb
Seine frühen Projekte zeigten bereits die Grundzüge seiner späteren Arbeitsweise. Für die Biennale von Venedig 1993 vermietete er seinen zugewiesenen Ausstellungsraum kurzerhand an eine Werbeagentur. Statt ein Werk zu zeigen, machte er die Verweigerung selbst zum Werk. Die Geste war einfach, aber sie traf einen Nerv, denn sie legte offen, wie eng Kunst und Kommerz im Rahmen großer Ausstellungen miteinander verflochten sind.
In dieser frühen Phase entwickelte Cattelan auch sein Gespür für die mediale Rezeption. Er verstand, dass die Empörung, die ein Werk auslöst, ebenso Teil der Arbeit sein kann wie das Objekt selbst. Die Betrachterreaktion war kein Nebeneffekt, sondern integraler Bestandteil der künstlerischen Strategie.
Provokante Skulpturen und internationale Aufmerksamkeit in den 1990er-Jahren
In der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre begann Cattelan, die hyperrealistischen Figurenskulpturen zu entwickeln, die ihn weltbekannt machen sollten. Diese Arbeiten verbanden handwerkliche Präzision mit einer fast beiläufigen Grausamkeit gegenüber ihren Sujets.
Die Kollision von Glaube und Zufall
La Nona Ora aus dem Jahr 1999 zeigt exemplarisch Cattelans Methode, religiöse Symbole mit absurden Situationen zu konfrontieren. Die lebensgroße Wachsfigur von Papst Johannes Paul II. liegt unter einem Meteoriten. Der Titel bezieht sich auf die neunte Stunde, den biblischen Moment des Todes Christi am Kreuz. Die Skulptur wurde ein Störmoment im internationalen Kunstdiskurs, weil sie religiöse Autorität mit einer fast komischen Hilflosigkeit zusammenbrachte.
Der Papst, das Oberhaupt von über einer Milliarde Katholiken, lag da wie ein Unfallopfer. Die Arbeit löste heftige Debatten aus. In einer Ausstellung in der Nationalgalerie in Warschau versuchten polnische Politiker, das Werk entfernen zu lassen. Die originale Version wurde 2001 bei Christie’s versteigert und ging in die Pinault Collection über, die Sammlung des französischen Milliardärs François Pinault in Paris und Venedig.
Die Begegnung mit dem verkörperten Bösen
Zwei Jahre später folgte Him, eine kleine, von hinten unscheinbar wirkende Skulptur eines knienden Jungen. Erst beim Umrunden der Figur erkannte man das Gesicht Adolf Hitlers. Die Arbeit spielte mit dem Moment der Erkenntnis und der Ambivalenz, die entsteht, wenn eine Figur des absoluten Bösen in einer Geste der Demut gezeigt wird.
Him wurde 2001 fertiggestellt und in einer ehemaligen Synagoge in Stommeln bei Köln ausgestellt, was die Kontroverse zusätzlich verschärfte. 2016 erzielte eine Edition bei Christie’s einen Preis von über 17 Millionen Dollar. Die extremen Auktionserlöse waren bei Cattelan nie bloßer Zufall, sondern Teil der Werkbedeutung. Der Kunstmarkt mit seinen Millionenbeträgen wurde selbst zum Material.
Die Retrospektive „All“ und der inszenierte Rücktritt
Im November 2011 eröffnete im Solomon R. Guggenheim Museum in New York eine Ausstellung, die Cattelans gesamtes Schaffen zusammenfasste. Nancy Spector hatte die Schau als Kuratorin begleitet. Sämtliche Werke hingen an Seilen vom zentralen Oberlicht des Guggenheim herab, eine einzige, dichte Masse aus Skulpturen, Tierpräparaten und Objekten, die sich wie ein Mobilé im spiralförmigen Treppenhaus des Museums drehte. Die Einzelausstellung mit dem Titel „All“ war eine Allegorie auf das eigene Werk, eine Art visuelles Testament.
Rücktritt als performativer Akt
Nach der Eröffnung verkündete Cattelan seinen Rücktritt aus der Kunstwelt. Die Ankündigung war typisch für seine Arbeitsweise. Denn ein Künstler, der seinen eigenen Tod als Künstler inszeniert, führt damit im Grunde eine Performance auf, die genauso Teil seines Werks ist wie jede Skulptur.
Tatsächlich blieb Cattelan aktiv. Er gründete zusammen mit dem Fotografen Pierpaolo Ferrari das Magazin Toiletpaper, das mit surrealen, grellbunten Bildwelten zwischen Werbung und Kunst operiert. Er kuratierte Ausstellungen und trat mit neuen Arbeiten in Erscheinung. Der Rücktritt entpuppte sich als das, was er von Anfang an gewesen war – eine Geste, die den Kunstbetrieb und seine Rituale spiegelte.
Comedian und die jüngsten Positionierungen
2019 präsentierte Cattelan auf der Art Basel Miami Beach ein Werk, das die Kunstwelt und die breite Öffentlichkeit gleichermaßen beschäftigte. Comedian bestand aus einer handelsüblichen Banane, die mit einem Streifen silbernem Klebeband an eine weiße Wand geheftet war. Drei Editionen wurden für jeweils 120.000 Dollar verkauft.
Als der Performance-Künstler David Datuna eine der Bananen vor laufenden Kameras von der Wand nahm und verspeiste, wurde das Ereignis selbst zum viralen Medienereignis. Die Grenzen zwischen Kunstwerk, Performance und Medienspektakel lösten sich auf. Cattelan hatte damit eine Arbeit geschaffen, die ohne die Betrachterreaktion und die mediale Verbreitung unvollständig gewesen wäre. Die Frage, ob eine Banane an der Wand Kunst sei, war genau die Frage, die das Werk stellen wollte.
In den Jahren danach zeigte Cattelan neue Arbeiten in Ausstellungen weltweit, darunter in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel, im Bourse de Commerce in Paris und in Institutionen in Wien, Zürich und Berlin. Die Frage, ob Cattelan noch aktiv ist, beantwortet sich also von selbst – allerdings auf seine eigene, widersprüchliche Weise.
Stilmerkmale von Maurizio Cattelan
Cattelans Stil lässt sich nicht auf eine einzelne Technik oder Formensprache reduzieren, aber es gibt wiederkehrende Prinzipien, die seine Arbeiten durchziehen und sofort erkennbar machen.
Das auffälligste Merkmal ist der Einsatz von Satire und Ironie als Werkzeuge der Kritik. Seine Arbeiten wirken auf den ersten Blick wie visuelle Witze, doch hinter der Pointe liegt immer ein Kommentar zu Machtstrukturen, religiösen Autoritäten oder dem Kunstbetrieb selbst. Die hyperrealistischen Figuren, gefertigt aus Wachs und Harz, erzeugen eine physische Präsenz im Raum, die den Betrachter zwingt, sich zu ihnen zu verhalten.
Ein kniender Hitler ist etwas anderes in einer Abbildung als in Lebensgröße, einen Meter entfernt. Hinzu kommt ein konsequenter Tabubruch, der nie Selbstzweck bleibt, sondern gesellschaftliche Diskussionen anstößt. Die konzeptuelle Inszenierung spielt dabei eine zentrale Rolle. Viele Werke entfalten ihre Wirkung erst durch den Ort, an dem sie gezeigt werden, als site-specific art, also ortsbezogene Kunst.
Eine goldene Toilette im Guggenheim Museum funktioniert anders als in einer Gallery in der Provinz. Und schließlich durchzieht Cattelans Werk eine konsequente Verwendung von Alter Egos und stellvertretenden Selbstporträts, etwa in Figuren, die sein eigenes Gesicht tragen und aus Wänden oder Böden ragen.
Techniken und Materialien
Cattelans Arbeitsweise unterscheidet sich grundlegend von der eines klassischen Bildhauers. Er arbeitet selten selbst am Material, sondern entwickelt Konzepte, die er von einem Team aus spezialisierten Handwerkern und Bildhauern umsetzen lässt.
Vom Wachsfigurenkabinett zur konzeptuellen Geste
Die prominentesten Werke bestehen aus Wachsfiguren mit echtem Haar und realistisch bemalter Oberfläche, eine Technik, die der Tradition des Wachsfigurenkabinetts nähersteht als der Kunstakademie. Für Arbeiten wie Novecento, ein ausgestopftes Pferd, das von der Decke hängt, greift er auf Taxidermie zurück, also die Kunst des Tierpräparierens, die hier zum künstlerischen Mittel wird.
Auch bei Bidibidobidiboo, das ein präpariertes Eichhörnchen an einem winzigen Küchentisch zeigt, trägt die Taxidermie die gesamte emotionale Wirkung. America, die funktionsfähige Toilette aus 18-karätigem Gold, wurde von italienischen Goldschmieden gefertigt. Comedian wiederum bestand aus einer frischen Banane und handelsüblichem Klebeband, also fast gar keinem Material.
Diese Spannweite zeigt, dass für Cattelan das Material dem Konzept folgt und nie umgekehrt. Er ist ein Post-Konzeptkünstler im eigentlichen Sinn, denn die Idee bestimmt die Form, und das Team liefert die handwerkliche Umsetzung.
Cattelans Einfluss und Vermächtnis
Cattelans Wirkung auf die zeitgenössische Kunst lässt sich an konkreten Entwicklungen ablesen. Seine Methode, bekannte Figuren und Symbole aus ihrem Kontext zu reißen und in irritierende Situationen zu versetzen, hat eine Generation jüngerer Künstler geprägt, die ähnliche Strategien der Aneignung und Provokation nutzen.
Wirkung auf den Kunstdiskurs und den Markt
Der Kunstdiskurs hat sich durch Cattelans Arbeiten verändert. Comedian machte die Frage „Was ist Kunst?“ zu einem Gespräch, das weit über die Grenzen der Fachpresse in Magazinen wie Monopol, Parkett oder Artforum hinausging. Plötzlich diskutierten Menschen ohne jeden Bezug zur Kunstwelt über den Wert einer Banane.
Diese Demokratisierung der Debatte war ein Effekt, den kaum ein anderer lebender Künstler in dieser Breite erreicht hat. Gleichzeitig hat Cattelan den Kunstmarkt als Bühne genutzt. Die astronomischen Preise seiner Werke bei Auktionen sind nicht einfach ein Zeichen von Beliebtheit, sondern werfen die Frage auf, wie Wert in der Kunst entsteht und wer darüber entscheidet. Kuratorinnen und Kuratoren, Direktoren großer Kunsthallen und Sammler reagieren auf seine Arbeiten mit einer Mischung aus Faszination und Unbehagen, und genau diese Ambivalenz ist Teil des Werks.
Kritik und Kontroversen als Werkbestandteil
Cattelans Arbeiten haben wiederholt heftige Kritik hervorgerufen. Die Ausstellung von Him in der Synagoge in Stommeln wurde als respektlos gegenüber den Opfern des Holocaust empfunden. La Nona Ora provozierte katholische Gläubige weltweit. America wurde 2019 aus dem Blenheim Palace in England gestohlen, ein Vorfall, der selbst wie eine Cattelan-Installation anmutete.
Diese Kontroversen sind kein Betriebsunfall. Cattelan kalkuliert die Empörung ein, weil die öffentliche Reaktion die Bedeutung des Werks vervollständigt. Die Kritik an seiner Kunst ist immer auch eine Bestätigung ihrer Wirksamkeit.
Maurizio Cattelan Platz in der Kunstgeschichte
Cattelans Bedeutung für die Kunstgeschichte liegt in der Verbindung von skulpturaler Tradition, konzeptuellem Denken und medialer Strategie. Er hat gezeigt, dass Humor und Ironie keine Gegensätze zur intellektuellen Ernsthaftigkeit sind, sondern deren Werkzeuge sein können.
Künstler wie Urs Fischer, der in Zürich geboren wurde und ebenfalls mit hyperrealistischen Wachsfiguren arbeitet, oder Elmgreen & Dragset mit ihren institutionskritischen Installationen haben Strategien aufgegriffen, die Cattelan in den 1990er-Jahren etablierte. Seine Arbeiten haben die Frage, was Skulptur im 21. Jahrhundert sein kann, erweitert und den öffentlichen Raum als Ort für konzeptuelle Interventionen gestärkt.
Erweiterung des Werkbegriffs durch Publikumsreaktion
Cattelans Einfluss auf die Kunstgeschichte zeigt sich vor allem in der Art, wie er den traditionellen Werkbegriff gesprengt hat. Die Idee, dass ein Kunstwerk erst durch die Reaktion des Publikums und der Medien vollendet wird, haben Künstler wie Banksy oder Ai Weiwei weitergeführt.
Seine hyperrealistischen Skulpturen beeinflussten eine Generation von Bildhauern, darunter Urs Fischer und die Bildhauer der sogenannten Post-Internet-Art, die ähnlich mit Appropriation und Ironie arbeiten. Ohne Cattelans Vorstoß wäre die heutige Akzeptanz von Konzeptkunst im Mainstream, etwa bei Sammlern wie François Pinault oder in Häusern wie dem Guggenheim, kaum denkbar. Die Tradition von Duchamps Readymades und der Appropriation Art eines Jeff Koons hat er für das 21. Jahrhundert neu formuliert. Bis heute prägt Maurizio Cattelan, der 1960 in Padua geboren wurde, als einer der einflussreichsten Künstler seiner Generation die globale Kunstszene.
QUICK FACTS
- 1960 – Geburt in Padua, Italien
- Späte 1980er – Beginn der künstlerischen Tätigkeit als Autodidakt, erste konzeptuelle Arbeiten
- 1993–1999 – Teilnahme an der Biennale in Venedig, Entwicklung der hyperrealistischen Skulpturen, Entstehung von La Nona Ora
- 1997–2001 – Novecento, Bidibidobidiboo und Him etablieren Cattelan international, Werke in Sammlungen wie der Pinault Collection
- 2000–2008 – La Rivoluzione siamo noi und Daddy, Daddy, Ausstellungen im Guggenheim Museum und weltweit
- 2010 – Gründung des Magazins Toiletpaper gemeinsam mit Pierpaolo Ferrari
- 2011 – Retrospektive „All“ im Solomon R. Guggenheim Museum, New York, anschließend inszenierter Rücktritt aus der Kunstwelt
- 2016 – America im Guggenheim Museum, Him erzielt über 17 Millionen Dollar bei Christie’s
- 2019 – Comedian auf der Art Basel Miami Beach löst weltweite Debatten aus
- 2020er – Ausstellungen in der Fondation Beyeler in Riehen, im Bourse de Commerce in Paris und in Institutionen in Wien, Zürich und Berlin
Erwähnte Künstler
Lust auf mehr? Hier findest du die im Text verlinkten Vorbilder, Zeitgenossen und Nachfolger mit eigenen Kurzbiografien.
- Jeff Koons – Amerikanischer Vertreter der Appropriation Art, Referenzpunkt für Cattelan
- Marcel Duchamp – Wegbereiter der Konzeptkunst durch seine Readymades
- Banksy – Street-Art-Künstler, der Cattelans Idee des durch Publikumsreaktion vollendeten Werks weiterführte
Ai Weiwei – Zeitgenössischer Künstler, der ähnliche Strategien medialer Provokation und konzeptueller Intervention verfolgt